Silvester 2018 auf dem Bauernhof bei Soltau

Ab einem gewissen Alter hat man schon so manche fette Party zu Silvester erlebt, die Bad Taste Party, bei der sich jeder als eine Star der 90er verkleidet (ca 2007, ich als CrissCross, aus Ermangelung von Klamotten), Feuerwerk an der Binnenalster mit anschliessendem Clubbesuch und Knutscherei (2006) oder In Boston mit Weißwein in einem Pappkaffeebeecher. Niht zu vergessen in Göttingen in einem Klub, wild tanzend zu Kids in America oder auf dem Domplatz in erfurt, legendär auch noch die Party im Kino am Sudstern, als wir bei eiseglätte auf dem Flachdach umherrutschten, ohne geleänder oder ähnlichem.

Irgendwann geht man dann über zu SitIns mit Freunden, z.B. bei Kita-Kumpel von Pauline, in der Eigentumswohnung, Gaillardstraße in der 5 Etage, mit lecker Rotwein, bei denen die Kinder 21 Uhr in den Betten liegen (ca 2013). Oder in Segeberg 2017, mit selbstgemachten Sushi und die Kinder staunen Mitternacht was Silvester eigentlich ist: Raketen ohne Ende. Ein Silvester, ich glaube ca 2011 verbrachten wir auch mal im Bett, noch in Pankow. Jennifer mit übelsten Kopfschmerzen. Ebenso rutschten wir 2014 im Bett ins neue Jahr. Dad Jahr waren wir auch schon auf einem Bauernhof, einem Pferdebauernhof, hier gab es nicht mehr als Tischfeuerwerk, bei dem man nicht böse drum ist, wenn man den Inhalt am Neujahrsmorgen einfach mit den Chipsresten vom Boden aufsaugt.

Bauernhof mit Tieren und ohne Knallerei

Nach so mancher Party und vor dem Stadium (Zitat meiner Großeltern um ca 2003:) „Nico, wenn du mal so alt bist wir wir, dann hast du schon so viele Silvester mitgemacht, da ist es vollkommen ok, wenn man 21 Uhr ins Bett geht, einfach weil man müde ist“ ist die Zeit der Bauernhöfe. Wir haben hier einen gefunden, der gerade mal eine Stunde von uns entfernt ist. Wir sind hier nun sicher schon zum vierten Mal und zum zweiten Mal im Großen Haus. Unser Ziel war es einmal rauszukommen, und das ohne extra Stress durch Reisen oder typische Kurzurlaubsquälerein. Hier kennen wir die Macken der Heizung, die Tiere – Esel, Kaninchen, Hunde, Katzen, Hühner und Pferde -, wir wissen wo die Waschmaschine im Haupthaus steht, wie wir die Brötchen bestellen, die morgens 7 Uhr an unserer Türklinke hängen, wir wissen wo der nächste Einkaufsladen ist und dass es im Haupthaus unter dem Brospektauslagentisch zwei Kisten, eine mit Radler und eine mit Bier, gibt.

Der Vorteil, so denken wir uns, ist, dass die Knallerei, die Böller und Raketen auf ein Minimum reduziert sind. Dass alle angehalten werden den pyromanischen Teufel in sich nicht einzusperren, bis das neue Jahr schon so alt ist, dass es sich nicht mehr lohnt die Böller anzuzünden. Parties, die kann man leider durch Reeddächer oder Tiere in der Nähe nicht so leicht unterbinden.

Jedoch empfing uns die Bäuerin auch gleich mit der Aussage, dass der Nachbar, mit den Kühen, direkt 50 Meter weiter, eine fette Party angemeldet hat…mit der Ansage, dass es lauter werden könnt. Na Prost Neujahr. Wir hoffen auf das Beste, das in unseren Augen heist: Nachtruhre 22 Uhr.

Unsere kleine Privatparty zu sechst

Unser Plan ist es, dass die Kinder 21 Uhr im Bett liegen, Jennifer und ich 22 Uhr anstoßen und 22:05 Uhr ebenfalls im Bett liegen und schlafen. Die Realität wird jedoch so aussehen, dass die Kinder, die ihre Bettgehzeit aktuell auf ca 22.30 Uhr gelegt haben, sich ab 23 Uhr noch mit Heulerei (Felicia) und Bockerei (Pauline) die Zeit vertreiben, bis ich entnervt mit Ihnen bei der Gerätehalle ein paar Lichtblitzfeuerwerkserzeugnisse zum Besten gebe. Jennifer wir derweil mit Feline zuhause Kerben in die PVC-Dielen laufen um Bäuerchen aus dem Kind zuu bekommen – zwischendurch Rotz absaugen, da sie pünktlich Schnuppfen bekommen hat.

Sekt, den Jennifer zu Ihrem Abschied aus der letzten Firma bekommen hat, wird zum Anstoßen aufs Neue Jahr gereicht. Wenn wir es schaffen sollten Mitternacht auch noch einmal beim Geräteschuppen vorbeizukommen, dann wird uns die Bauernhofsherbergsmutter ebenfalls mit einem kleinen Sektchen aufs neue Jahr zuprosten.

Als Grundlage für so exzessiven Alkoholgenuss wird es heute Abend selbstbelegte Pizza geben, mit Tomaten, Tunfisch, Salami und ggf. etwas Wildsalami aus dem kleinen Hofladen (Tisch im Haupthaus auf dem allerlei Wurst und Wurst in Dosen, Einer und selbstgemachte Marmeladen zum Selbstkauf feilgeboten werden). So haben wir etwas Eventessen und eine gewisse Grundlage.

Kleien Anekdote: diese Grundlage hätte meinem Vater sicher gut getan, als er Silvester ca. 1960, als vierjähriger Dreikäsehoch zu seinen Eltern kam und nur noch weinte. Wie sich später raussteellte hatte der Knirbs die 2Senken“ aus den ganzen schnapsgläsern ausgetrunken. Und so ein paar reste in diversen Gläschen ergeben irgendwann einen kleinen Cocktail, der einen kleinen Detlev betrunken machen.

Wie war es tatsächlich:

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Eine kleine Kinokritik: Mission Impossible – Fallout, ein Reinfall

Ohne Erwartungen in eine Film zu gehen ist immer gut – man kann quasi nicht enttäuscht werden.

Der sechste Teil der MI-Reihe enttäuschte nicht, aber er bot von dem zu Erwartenden nur ein schwaches Abziehbild. Marcel frage mich, um was es in dem Film eigentliche ginge. Ich antwortet: um was es immer bei Mission Impossible geht. Eigentlich will Spezialagent Ethan Hunt sich zur Ruhe setzen, aber dann kommt ein Auftrag reingeflogen, den er nicht ablehnen kann. Dabei spielt ein Bösewicht eine Rolle, der mindestens die ganze Welt vernichten will, wenn nicht mehr, ein weiterer Bösewicht ist eine hübsche Frau und nach der Hälfte des Filmes stellt der Zuschauer fest, dass alles bisher gesagte ganz anders ist. Das eingebettet in jede Menge Action und am Ende wird das rote Kabel durchgeschnitten und der Bombencountdown bleibt bei einer Sekunde stehen.

So war es auch. Viel Action, schnelle Schüsse und einiges an Blech was Dellen bekommt. Dazu eben auch ein paar mehr Twists in der Story. Wie eigentlich in jedem Mission Impossible Film gab’s ein paar mehr geschickte Verwirrungen und wer aufgrund von Namen der Bösewichten wie Lark und Lane nicht ganz hinterher kam, dem wurde Alles bis ins kleinste Detail erklärt, fortwährend. Fortwährend erklärte einer dem anderen was nun als nächstes geschehen wird oder was der Grund ist, warum gerade irgendwer dem anderen ans Leder will. Wer nun bei welchem geheimen Geheimdienst in der Kreide steht und welcher Waffenhändler nun von dem manipuliert wurde oder wahlweise doch von dem einen oder anderen Geheimdienst den Gehaltsscheck bezieht.

Im Grunde war es das auch schon. Mit 8,1 in der IMDB finde ich ihn echt überbewertet. So vermute ich mal, das die IMDB ebenso infiltriert ist wie der MI6 oder de CIA.

Einzig die Cast ist noch erwähnenswert. Zum einen weil es die alten sind und zum anderen, dass die neuen Sidekicks ganz charmant aussehen. … Wie zum Beispiel Vanessa Kirby als Alanna Mitsopolis / Weiße Witwe.

Ich würde dem Film in der IMDB eine 6,0 geben. Vanessa dagegen eine 8.

Und dem Schnurbart vom bösen Henry Cavill, eine 7,2:

Auto und Co – im Grunde sind das alles Lüger und Betrüger

Das war sicher das klassischste Thema, wenn auch in etwas extremeren Form, was wir hier erleben mussten, aber da es viele Nerven und auch viel Geld kostete, hier als erstes einmal abgehandelt.

Wie nennt man „Worst case“ zwei Mal? So bügelte ich aller Oma/Opa-Manier die mitleidigen Fragen zum Thema immer ab. Half. Half auch nicht immer selber insgeheim Jammern zu müssen.

So Frage: was ist „worst case“ beim Auto? Antwort: Motorschaden. Genau. Warum zwei Mal? … der Reihe nach.

Der ADAC, der war nie da, wenn man ihn brauchte

Es waren Draussen wieder mal so ca minus 12 Grad und ich freute mich, dass das Auto nicht von Jennifer genutzt wurde und ich nicht wieder 20 Minuten Umsteige-Wartezeit hatte, bei Minusgraden. So startete ich unseren Citroen C4 Grande Picasso, und er sprang nicht an. Gut, bei minus 12 Grad, gleich nochmal. Nicht zuletzt hatte ich gerade gelesen, dass einfach die Batterien bei diesen Temperaturen öfter mal den Geist aufgeben. Beim zweiten Versuch sprang er an, ich fuhr los. Nach 500 Metern ging er auf der Kreuzung aus und ich konnte gerade noch in die Bushaltebucht fahren. Uff. Kurze Pause. Ich fragte mich, was ich machen sollte und was das kurze Aufleuchten der Motorlampe zu bedeuten hatte. ADAC anrufen? Kurz warten, noch einmal probieren?

Ich entschied mich einfach eine Minuten zu warten und den Start noch einmal zu versuchen. Und es lief alles. Ich entschied mich dann doch nach Hause zu fahren und die Bahn zu nehmen, am Nachmittag dann doch lieber in die Werkstatt. Als das Fahrzeug dann jedoch tadellos ansprang und auf den 300 Metern Richtung Zuhause ohne Mucken&Murren fuhr, bin ich doch wieder umgedreht und Richtung Arbeit gefahren. Leider. Nach ca 4 Kilometern auf der Autobahn fing es im Motoraum an metallisch zu Klackern… da ich keine Lust verspürte auf der Autobahn und bei Minus 12 Grad auf den ADAC zu warten, das Auto noch fuhr – nur eben nicht vollkommen geräuschlos – und es in der Nähe meiner Arbeitsstätte eine KFZ-Werkstatt gab, fuhr ich weiter.

Letztlich erreichte ich den ADAC nicht. Auch nicht bei den weiteren Versuchen am Tage. Ich vertraue nicht mehr auf den ADAC!

Bei Motorschaden, neuen gebrauchten einbauen oder so wie das Fahrzeug ist verkaufen?

Die erste Diagnose des Schraubers 1: Motorschaden, in der Ölwanne fanden sich eine Menge kleine Späne und ein paar mehr Splitterspäne. Da er nicht wirklich die Erfahrung auch auch sicher nicht die Kapazitäten hatte einen Citroen-Motor auszuwechseln, war er nicht böse, dass ich den Wagen zu einer Citroen/Renault-Fachwerkstatt bringen wollte. So lieh ich mir einen Anhänger und fragte einen Kita-Vater und Bekannten, ob er mich von Schrauber 1 zur Fachwerkstatt „Schrauber 2“ fahren könnte. Eine Nacht- und Nebelaktion bei der ein Haken des Anhängers sein Bestes und Letztes gab. Der Haken hätte mich theoretisch noch einmal 50 Euro gekostet. Vermutlich aus Mitleid knöpfte mir Schrauber 1 nur 70 Euro für die Motorschadensdiagnose und 45 Euro Miete für den Anhänger ab, meldete sich nicht noch einmal bzgl. der Hakenreperatur.

So stand der Citroen bei Citroen. Selbe Diagnose. Wir schauten uns dann auch schon die ersten Wagen an, zum Beispiel den Renault 5, ein Siebensitzer der gerade nach 4 Jahren von einem älteren Pärchen zurückgegeben wurde. Jedoch sah der von Innen aus, als sei er aus den 90er Jahren. Und war doch letztlich sehr eng und beklemmend.

Citroën C4 Grande Picasso ohne Motor

Citroën C4 Grande Picasso ohne Motor

Motorschaden bedeutet meist, dass der Motor futsch ist, nicht reparabel. Nichts desto trotz gibt es eine Alternative den 7 Jahre alten Wagen nicht komplett abzuschreiben. Wir beschlossen einen Ersatzmotor muss her. Gebraucht und Überholt. Der Ein- und Ausbau würde uns in der Fachwerkstatt ca 3.500 Euro kosten, plus die Kosten für den Motor. Etwas zu viel, jedoch heißt Fachwerkstatt auch meist etwas teurer als nötig und wir schauten uns nach einer freien Werkstatt, „Schrauber 3“, um. Die fanden wir auch schnell, inkl. In-der-Nähe und mit zwei Empfehlungen, denen man vertrauen konnte. Ebenso fanden wir einen generalüberholten Motor auf ebay-Kleinanzeigen.

Nun mussten wir organisieren dass der Wagen von Schrauber 2 zur Werkstatt Schrauber 3 kommt, dass der alte defekte Motor ausgebaut ist, wenn der überholte Motor via Spediteur kommt. Der Motorverkäufer wollte den alten Motor im Austausch haben.

Schrauber 3 machte es möglich den Wagen mit Anhänger von Schrauber 2 abzuholen, jedoch erst eine Woche später. Den Wagen zwei Wochen auf dem Hof einer Werkstatt stehen zu haben, beider man Nichts reparieren lässt war mir nicht recht. So fragte ich beim Baumarkt gegenüber an, ob ich einen Stellplatz für eine Woche haben könnte… angesichts meiner Situation war das wohl kein Problem.

Die Werkstatt 3 manage es dann pünktlich den Wagen am Montag dort abzuholen, den Motor am Dienstag auszubauen und die Motoren am Mittwoch in Empfang zu nehmen, bzw. mitzugeben. Inklusive der Bezahlung.

Kleines nervenkostendes Zwischenproblem: der Spediteur hatte auf der Rechnung nichts mit 1 Jahre Gewährleistung vermerkt. Hierzu sind Händler verpflichtet. Trotzdem wollte ich den Deal nixht machen lassen ohne entsprechenden Vermerkt auf der Rechnung. Schrauber 3 hatte geistesgegenwärtig die Eier den Spediteur warten zu lassen bis ich die Rechnung per Mail vom polnischen Motorhändler bekommen habe. Bekam ich dann auch. Ganz sicher hätte die in einem Rechtsstreit, in der Form keine Gültigkeit, aber ich hatte kurzzeitige mal nicht das Gefühl über den Tisch gezogen zu werden. Kurz.

So stand das Auto für 3, 4… Tage rum. Dann meldete sich der Schrauber 3, dass sie die Injektoren prüfen lassen müssten. Dass wäre wichtig, dass der neue Motor nicht gleich kaputt ginge, weil die Injektionen futsch sein.

Enormer Recherche-/Koordinationsaufwand und eine permanente Abwägung von Alternativen

Was ich hier nun nicht so im Deteil ausführe ist der enorme Koordinationsaufwand, der Rechercheaufwand, die unzähligen Telefonate und – das war schon fast das Schlimmste – die permanente Abwägung von Alternativen. Wagen komplett abstoßen oder Reparieren, in Zahlung geben oder so verkaufen, Reparieren ja/nein, wenn ja: wo. Wie sollten wir ihn reparieren, neuer Motor (die Option strichen wir jedoch schnell als wir hörten, dass ein Motor ca 8.000 € kostet), gebrauchter oder überholter. Wo sollte man einen herbekommen, 1.001 Händler, meist auch aus dem Land der 1.001 Geschichten.

Nur eines waren wir uns sicher: jeder erzählt etwas anderes. Jeder hat eine eigene Vorstellung und Ideen und oft widersprachen sich auch die Aussagen, nicht vor von Schrauber 1 zu 2 oder 3 und nicht von Händler 1 oder 4 oder 8 sondern auch die Schrauber/Händler schienen sich in einigen Aussagen, die sie selber gaben, zu widersprechen.

Eines ist klar, wenn man nicht selber in dem System von Lügen und Betrügen steckt, Händler oder Schrauber ist, dann ist man verloren und einer Willkür ausgeliefert, die in dem so stark regulationswütigen Deutschland sicher eher selten ist.

KFZ-Werkstatt mit Empfehlung, arbeitet und organisiert nicht empfehlenswert

Schrauber 3 fanden wir aufgrund von Empfehlung von Bekannten, die ihre Fahrzeuge immer dort hin brachte.

Wie gesagt, die Injektoren mussten nur geprüfte werden. Das dauert insgesamt etwas über drei Wochen. Jedes Mal, als ich anrief, wurde ich vertröstet, das das Prüfgerät des Prüferunternehmens defekt sei und man ein Gerät aus England orderte. Das heißt, das die Werkstatt selber warten musste.

Wobei ich mich heute noch frage, ob ein Injektoren-Prüfgerät wirklich so selten ist. Letztlich waren die Injektoren komplett dicht und nicht zu gebrauchen. Hier die Frage, ob der Schrauber einen so schlecht Injektoren-Zustand nicht an optischer Prüfung erkennt?

Auf jeden Fall kam dann, nachdem das Auto dort über drei Wochen eine der zwei Hebebühnen blockierte, die Diagnose, das der gesamte Dieselkreislauf vermutlich mit Spänen aus dem Motor voll ist. Die Reperatur kostet somit etwas mehr als 8.000 Euro. Wirtschaftlicher Totalschaden.

Nur hieß es eindeutig, das wir den abschreiben können. Drei Jahre in unserem Besitz, 5 Jahre alt und 10.000 Euro einfach futsch.

So ein Frack loszuwerden gestaltete sich schnell auch zu einem mittelgroßen Problem. Ich inserierte ihn auf mobile.de, gab meine Handynummer an und… Telefonterror. Ca 5 Sekunden nachdem die Anzeige online war, riefen 4 Telefonnummern gleichzeitig an. Wie ich später herrausfand bezahlen Händler Geld für spezielle Alerts, dass sie die früher als andere angezeigt bekommen und mir scheint, als gäbe es auch eine Automatische Anruffunktion. Ich bloggte alle erstmal ab.

Nachdem sich auch in den folgenden Tagen kein ‚echter‘ Interessent meldete, suchte ich nach neuen Möglichkeiten das Frack zu verkaufen und stieß auf eine Seite: Motorkauf irgendwas. „Wir kaufen ihr Auto on jedem Zustand“. Dort wurde eine klare kurze Prozedur beschrieben: Daten eingeben, Fotos hochladen, bewerten lassen und Termin ausmachen. So lief es dann auch. Zudem meldete sich ca eine halbe Stunde später ein Käufer, der mit mir noch einmal im Detail besprach wie der Zustand ist. Zudem konnte ich mit einer kurzen Rückmeldung den Verkauf schon bestätigen, was einem Kaufvertrag gleichen sollte. Alles super. Am Folgetag rief der Spediteur an und ich vereinbarte einen Termin.

So stand ich zu besagter Zeit bei Schrauber 3 und wartete. Über wie Stunde. Dann kam ein junger netter Mann. Wir klären die Formalitäten und er checkte die Papiere, fotografierte sie zum Datenabgleich. Dann telefonierte er mit seinem Chef. Dann wollte der Chef auch mit mir sprechen. Was folgte war wirklich eher eine Posse als eine Geschichte aus dem wahren Leben.

Er fragte mich was das für ein Zustand des Fahrzeuges sei, der Motor ausgebaut, auf einer Palette und die anderen losen Teile im Auto verstaut. Nach anfänglichen Versuchen ihn zu beschwichtigen und das Fahrzeug als „ansonsten noch gut in Schuss “ zu preisen, ging ich über meine Stachel

Polo

Mo, Spontan-Ausflug nach Heiligenhafen, Strandpromenade und „Erlebnissteg“

Ein guter Anreise- und ein guter Abreisetag ist bestimmt durch wenig packen. So haben wir den letzten Urlaubstag einmal den nahenden Abreisetag nach 10 Tagen Urlaub auf dem Campingplatz genutzt um etwas zu packen. Zumindest nach dem Frühstück, welches wieder so zw 10 und 11 Uhr stattfand. So haben wir erst einmal den Vorzelttisch nach draußen bugsiert, um dann alle Klamotten von drinnen, aus den Klappen und Fächern auf dem Tisch zu sammeln, um sie dann in den Taschen und Rucksäcken zu verstauen. Natürlich exklusive der T-Shirts, Socken etc., die wir bis zu unserem Abschied vom Campingplatz benötigen sollten.

Das Packen kam auch gerade recht, da heute einer der wärmste Tage sein sollte und da verbringt man ungerne die Mittagsstunde in der prallen Sonne, im Auto oder am Strand.

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Tag fünf, wieder Sonne satt, das heißt: Strandtag

Nachdem es gestern ordentlich geregnet hat gab es bereits zum Aufwachen, gegen 9 Uhr, Sonne. Nach einem ausgiebigen Frühstück in der Morgensonne mit frischen Brötchen, Pauline aß im Bett, ging es gegen 11 Uhr an den Strand.

Mehr gibt es eigentlich nicht zu berichten – und das ist auch gut so.

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Tag vier: Regen satt, Dahme und Zeit sich einmal den Wohnwagen anzuschauen.

Wir haben nun schon diverse Campingurlaube hinter uns, einige haben wir „bestritten“ einige genossen. Einer unserer ersten war in Behrendsdorf, nahe Lippe. Damals fuhr uns – autolos – noch Opa Konrad mit dem Auto von Hamburg aus, hoch an die Ostsee. Dann gab es Luxus-Camping in Saltum in Norddänemark, mit einem fast leeren Platz (Ferien in DE fast vorbei, die DK und NL hatte schon keine mehr).

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Tag drei: Grömitz. Keine Ahnung was die Leute an dem Dorf toll finden

Dienstag, nach einem Strandtag und einem Campingplatz-Chill-Tag war es an der Zeit einmal ins nächstgelegene Dorf zu fahren. In diesem Fall ist das Grömitz. Am Sonntag gab es schn einen kurzen EInkaufsabstecher. Hier sahen wir nicht viel abgesehen von ein paar Aldi-Sky-Netto-Flachbauten sowie ein paar zweigeschössige Plattenbauten, die Klemptner, Banken und Immobilienhändler beherbergten.

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