Vorher Nachher, heute: der Arbeitsweg

Wie bereits kurz angekündigt hier nun das Nachher, heute: der Arbeitsweg.
Ihr erinnert Euch, ca 40 Minuten war ich von Tür zur Tür unterwegs. Ein Teil der S-Bahn-Strecke fuhr ich durch bzw auf einem Stück ehemaligem Todesstreifen der Wedding vom Prenzlauer Berg, Ost von West, Ulbrecht von Reuter trennte. Vorbei am Tränenpalast, einem Symbol für die Teilung Deutschlands und den unzähligen Schmerzen – seelischen und physichen -, am Ard-Hauptstadtstudio, am Bundespresseamt, durch den Berliner HBF (ehemaligen Lehrter Bahnhof), S-Bahn-Station Bellevue, Tierpark und Zoo aussteigen.

Nachher, sprich Aktuell, Jetzt, Täglich: fahre ich erst in einem Bus. Fahre ich 7.25 Uhr mit dem, habe ich eine Station zur nächsten Haltestelle ca 45 Kids um mich rum, danach weiter mit ner Oma die sich verirrt hat. Umsteigen von Bus in S-Bahn, azyklisch heisst alle fahren in die Stadt, ich raus. Habe ich in Pankow meist auf einen Sitzplatz gewartet, könnte ich mir nun blind einen Sitz suchen setzen und würde nie auf einem Schoß landen. Dann umsteigen in die Regionalbahn, noch einmal ‚in die Regionalbahn‘. Bis ich in der Pampa ankomme. Dann laufe ich an Einfamilienhäuschen vorbei zum Teil mit Reetdächern gedeckt, und bin mir nicht sicher ob nun die Abstinenz von Gartenzwergen in der Vorgärten mich beruhigen oder eher nervös werden lassen sollte. Nunja unterschiedlicher könnten Arbeitswege wohl nicht sein.

Ein Gedanke zu „Vorher Nachher, heute: der Arbeitsweg

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