Ellerholzhöft/ Südelbe

Wenn mein Kollega mich foppen will und mit kleinen Stichelein versucht mir zu sagen wie wie toll Hamburg im Gegensatz zu Berlin ist, dann… dann schaue ich ihn müde an, gähne ausgelassen und frage in den Raum hinein: „was ist dieses Hamburg eigentlich, von dem du da fasselst?“.
Nichts desto trotz kann man bei Hamburg nen Strich auf der Habenseite machen was den Hamburger Hafen angeht. Den Hamburger Hafen gibts in Berlin nicht. Nur nen Hamburger Bahnhof. Und nen Urbanhafen, und nen Humboldhafen und einen Westhafen…naja und so weiter.
Jedenfalls hat Berlin nicht solche Kähne, abgesehen von dem Kaffenkahn im DTMB ok, und Schleppern ok und auch andere Boote die eines Kapitäns mit weißem Rauschebart würdig sind ok…aber keine solche gigantomanischen Stahlungetühme wie bspw. im Ellerholzhöft.
Dahin, in den Ellerholzhöft, verschlug es mich mit Marcel, einem passionierten Autodidakten was die Fotografiererei angeht. Wir stiegen in Veddel aus, in dem Glauben von der S-Bahnstation zu irgendeinem dieser Häfen unterhalb der Elbe zu gelangen. In Veddel ausgestiegen suchten wir dann erst einmal eine Möglichkeit nach Westen zu kommen. Ohne einen Tunnel graben zu müssen. Nach anfänglichem umherirren fanden wir einen Gang der uns zu einer Brücke und die zu einer Strasse führte, die uns schliesslich zu unserem undefinierten Ziel führen sollte… entlang von Bahnschienen und weiteren Bahnschienen und so weiter und so fort wanderten wir diese lange Strasse entlang und wunderten uns warum nur Fahrradfahrer uns entgegen kamen…aber das stellten wir erst am Abend fest. Marcel auf seiner Couch und ich in der Bar M&V anfangs der langen Reihe als die Kilometer und Meter die wir zurücklegten ihren Tribut von Beinen und Füssen forderten. Wir passierten jedenfalls den Museumshafen…oder ähnlich.

Veddel > Ellerholzhafen >Alter Elbtunnel

Veddel > Ellerholzhafen >Alter Elbtunnel

zw Veddel und Ellerholzhafen

zw Veddel und Ellerholzhafen