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Eine kleine Kinokritik: Mission Impossible – Fallout, ein Reinfall

Ohne Erwartungen in eine Film zu gehen ist immer gut – man kann quasi nicht enttäuscht werden.

Der sechste Teil der MI-Reihe enttäuschte nicht, aber er bot von dem zu Erwartenden nur ein schwaches Abziehbild. Marcel frage mich, um was es in dem Film eigentliche ginge. Ich antwortet: um was es immer bei Mission Impossible geht. Eigentlich will Spezialagent Ethan Hunt sich zur Ruhe setzen, aber dann kommt ein Auftrag reingeflogen, den er nicht ablehnen kann. Dabei spielt ein Bösewicht eine Rolle, der mindestens die ganze Welt vernichten will, wenn nicht mehr, ein weiterer Bösewicht ist eine hübsche Frau und nach der Hälfte des Filmes stellt der Zuschauer fest, dass alles bisher gesagte ganz anders ist. Das eingebettet in jede Menge Action und am Ende wird das rote Kabel durchgeschnitten und der Bombencountdown bleibt bei einer Sekunde stehen.

So war es auch. Viel Action, schnelle Schüsse und einiges an Blech was Dellen bekommt. Dazu eben auch ein paar mehr Twists in der Story. Wie eigentlich in jedem Mission Impossible Film gab’s ein paar mehr geschickte Verwirrungen und wer aufgrund von Namen der Bösewichten wie Lark und Lane nicht ganz hinterher kam, dem wurde Alles bis ins kleinste Detail erklärt, fortwährend. Fortwährend erklärte einer dem anderen, was nun als nächstes geschehen wird oder was der Grund ist, warum gerade irgendwer dem anderen ans Leder will. Wer nun bei welchem geheimen Geheimdienst in der Kreide steht und welcher Waffenhändler nun von dem manipuliert wurde oder wahlweise doch von dem einen oder anderen Geheimdienst den Gehaltsscheck bezieht.

Im Grunde war es das auch schon. Mit 8,1 in der IMDB finde ich ihn echt überbewertet. So vermute ich mal, das die IMDB ebenso infiltriert ist wie der MI6 oder die CIA.

Einzig die Cast ist noch erwähnenswert. Zum einen weil es die alten sind und zum anderen, dass die neuen Sidekicks ganz charmant aussehen. … Wie zum Beispiel Vanessa Kirby als Alanna Mitsopolis / Weiße Witwe.

Ich würde dem Film in der IMDB eine 6,0 geben. Vanessa dagegen eine 8.

Und dem Schnurbart vom bösen Henry Cavill, eine 7,2:

Von Jonas York

2012 : Ich bin ein Blogger. Will meinen Heimathafen Berlin mit dem Heimathafen Hamburg in 2012 tauschen. Für Alle die es interessiert sollen hier die spannenden und weniger spannenden Geschichten des Jonas Y aus B an der Spree die sein Umzug mit sich bringt niedergeschrieben und bebildert werden.

2017 : Fünf Jahre später, wir sind nun von Hamburg aufs Dorf gezogen. Zu den Geschichten zum Umzug sind einige zu Häuschensuchen und Kinobesuchen gekommen.
Einige zu Eltern und Kindern, nicht zuletzt weil wir nun Fünf sind.