Berlin, meine Heimat, „bitte, lass es auch deine Heimat sein“

Berlin ist meine Heimat. Heimat definiert sich meiner Ansicht danach:a – wo man herkommtb – wo man sich geborgen und wohl fühlt, wo man sich auskenntc – wo man ein soziales Umfeld hat und gute FreudeFür Berlin und mich trifft das alles zu. Ich bin in Mitte geboren, habe mein erstes Lebensjahr in der Greifenhagner Straße verbracht, bis wir nach Pankow in die Neumannstraße 26 gezogen sind. Dort habe ich bis zur Scheidung meiner Eltern, bis 1988 gewohnt. dann wieder 2001 in der Florstraße, erst die 69, dann die 39. Inklisive meiner zukünftigen Frau und meiner ersten beiden Kinder.

In Berlin fühle ich mich in jedem Winkel zuhause, in Pankow sowieso, aber auch im Wrangelkiez, in wenning in der Seestraße, in Schöneberg oder in Friedrichshain, ebenso Kantstraße und Zoo… überall habe ich etwas erlebt, eine Party, habe etwas gegessen, eine Sache gekauft, jemanden besucht, ein Wegbier getrunken, einen Job gehabt, einen Job gesucht, ein Kino besucht, einen See umradelt oder einfach so Zeit in der S- oder U-Bahn verbracht. Der Vorteil von Jemanden, der zwar in Berlin geboren (Polizeikrankenhaus, nun Bundeswehrkrankenhaus in Mitte) und aufgewachsen ist, jedoch 10 Jahre woanders lebte, ist dass er eine „Alles Meins-Attitüde“ entwickelt. Insbesondere, wenn man meist nur auf Nicht-Berliner trifft und auf Parties auf die Bemerkung, dass man hier geboren ist hört „echt, richtig in Berlin geboren, krass, bist der erste den ich kennenlerne“.Da läuft man dann nachts durch Straßen und weiss: ich kann mich nicht verlaufen, ist ja alles meins, meine Stadt, egal wo mich der Weg, den ich gerade nicht kenne und zum ersten mal gehe, hinführt.Während meiner Zeit in Berlin habe ich einige Kontakte geknüpft. Alte Freunde aus Kindheitstagen habe ich nur sehr selten getroffen, einmal als Polizist auf dem Pankower S-Bahnhof und einmal vorsätzlich in einer Kneipe (jedoch ohne Folgetermine, leider). Aber neue Freunde hatte ich dafür umsomehr. Kennengelernt auf WG-Parties, durchs Studium einige, auch einige Exil-Eisenacher, die es nach Berlin verschlagen hat, Kollegen, Studentenjob-Kollegen aus dem Technikmuseum, Freunde von Freunden, Exfreunde von Freundinnen, Freundinnen von Freundinnen, die zu meinen Freundinnen und auch zu meinen Exfreundnnen wurden, Bekannte oder Verwante von Mitbewohnern wurden zu Bekannten und Freunden … und so weiter.

„Kinder, vergesst eure Heimat nicht – vergesst nicht wo ihr geboren seid“

Ob nun Heimat nur durch den Geburtsort definiert wird, ist eher unwahrscheinlich. Und ich befürchte, dass die Nasen, zumindest die zwei Größen, die in Mitte und in Schöneberg geboren sind, Berlin nicht als ihre Heimat ansehen, nur, weil sie hier geboren und 4 bzw. 3 Jahre aufgewachsen sind. Jedoch denke ich, dass ich es nicht unversucht lassen sollte, ihnen Berlin als eine lebens- und liebenswerte Stadt zu „verkaufen“. Ich verfolge, seitdem wir 2012 aus Berlin weggezogen sind, das Ziel, ihnen Berlin als ihre Heimat immer wieder ins Bewusstsein zu rufen. In kleinen Dingen, wie beispielsweise, wenn ich darüber fluche, dass es etwas in Hamburg nicht gibt (Technikmuseum oder einen guten Schawamaladen) es dieses oder jenes ganz sicher in Berlin zu finden gibt, ich auch wisse wo. Aber auch in großen Dingen: wenn ihr frei sein wollt von Modezwängen: geht nach Berlin; wenn ihr etwas gutes studieren wollt: studiert in Berlin; wenn ihr kreativ oder erfinderisch euren Lebensunterhalt bestreiten wollt: zieht nach Berlin; wenn ihr das volle Leben inkl. wilder Parties erleben wollte: zieht nach Berlin. Leider besuchen Jennifer und ich unsere Freunde und unsere alte Heimat viel zu selten. Aber dieses Jahr habe ich es mir für den Sommer fest auf den Plan gesetzt. Mit den beiden Großen wollte ich ein verlängertes Wochenende kommen und bummeln, Sight seeing, Strandbars bis 21 Uhr besuchen, Schawama essen, auf den Fernsehturm und so weiter. Wie der Zufall es wollte, wollte Jennifer in den Osterferien in den Urlaub, raus aus unserem Dorf. Und wie der Zufall es wollte, ergab sich, dass Freunde in Berlin in den Osterferien nach Japan, Kyoto und Tokyo reisten, somit ihre Wohnung in Pankow frei war.

Wappen von Pankow im Wappensaal des Roten Rathauses
So sind wir 10 Tage in Pankow und wohnen für „umme“ in einer eingerichteten Wohung.Nachdem wir nun an 7 von 8 Tagen Freunde besucht haben – Meike und ihre vier in der Pflügerstraße, Alberts in der Naugrader, Marta und Co in der Florastraße, meinen Vater und neuer Frau im Naturkundemuseum und meine Oma im Pflegeheimbei Brandenburg – stand nun heute nichts an. Zeit also den Kindern den Zahn zu ziehen, dass Berlin unübersichtlich und groß sei. Denn meine Erfahrung ist, die Leute die Berlin nicht so toll finden, ist, dass die Größe sie abschreckt. Ob ich heute nach der Tour, die ich gleich beschreiben will, den Kindern die Angst vor der Größe nehmen konnte, ist ungewiss. Jedoch bin ich mir sicher, dass sie nach dem heutigen Trip Berlin toll und spannend finden, voll und interessant, geschichtsträchtig und auch lecker.

Ein „kleiner“ Stadtrundgang vom Alex bis zur Goldelse

Da ich ohnehin vorhatte einmal mit den Großen die Stadt unsicher zu machen, Jennifer etwa Ruhe haben wollte, sprich nicht durch die Stadt hetzen und Freunde besuchen wollte, stand gestern Abend schon fest, dass heute für mich, Pauline und Felicia Sight Seeing in Berlin angesagt ist. Hier nun eine kleine Aneinanderreihung von Tourpunkten.Etwa 11 Uhr starteten wir in Pankow mit der U2 zum Alexanderplatz. Da zw Senefelder Platz und Rosa-Luxenburg-Platz SEV war, sind wir vom Senefelder zum Alex gelaufen. Auf der Strecke gab es die ersten Fotos vor Sehenswürdigkeiten, denn ich wollte wieder eine Collage mit Fotos machen: Die Kinder vor den Sehenswürdigkeiten, stehend oder auch wahlweise in unterhaltsamen Posen posend, balichten. So liefen wir die südliche Schönhauser runter zur 1) Volksbühne. Ein Sinnbild von Kultur, prägender Kultur die Berlin ausmacht, nicht konform, sondern gegen den Strom oder zumindest quer zum Mainstream. Gleich daneben gab es natürlich ein Foto vorm 2) Kino Babylon, dem Kindo welches ebenso gegen den Mainstream …naja ankämpfte wäre zuviel gesagt, einem Kino, welche Filme spielte, die nicht im Mainstream lagen, Veranstaltungen veranstaltete we zB Uraufführungen von Tatorten, Filmvorführungen von jungen Berliner Filmen oder auch mal Off-Kino mit dem Besuch der Cast. Zudem auch mal Parties, die ich auch ab und an besuchte.. Berliner off-Kultur eben.Auf dem weg zum Alex holte ich mir noch einen Kaffee in eine klinene feinen Feinkost-Cafe, mit französischem Verkäufer. weiter ging es zum Alex und hier war das erste Ziel der 4) Neptunbrunnen, von dem sie bereits gehört hatten.So sind wir erst einmal am 3) Fernsehturm vorbei, zu dessen Besuch der Ausichtsplattform ich die Kinder auf einen späteren Besuch vertrösten musste. Der Brunnen, noch ohne Wasser, schien für die Kinder bemerkenswert,und spannend, das Fabelwesen, welches hoch oben thronte, umgeben von weiteren merkwürdigen Wesen aus der Wasserwelt. Wasser lief jedoch noch nicht. Der nächste Programmpunkt war Kacken. Ein phantastischer Anlass um den Kindern eine erste lebenswichtige Regel des Stadtbesuches anschaulich zu beweisen: Kacke am besten in öffentlichen Einrichtigen. Da in unmittelbarer Nachbarschaft das 5) Rote Rathaus war, sind wr um die aktuelle Baustelle drum rum zum Rarhaus, welches schon meine Kindheit prägte, indem es auf dem Heimat- und Sachkunde-Buch-Cover abgebildet war. Angekommen sind wir rein und fragten die Pfördner nach den WCs, die uns sagten, dass man die benutzen könne, wenn man sich das Rathaus auch anschaue. Ich versicherte, dass wir das nach dem Kacken tun würden. Haben wir dann auch, inkl. die Stadtteilwappen unserer Geburtsstadtteile, fotografierend.Nach dem Kacken steht auch immer eine ein „Hunger“ an. Da es meines Erachtens bei der Gamaria Kaufhof die besten Gummiadler aka Hähnchen gibt sind wir wieder zurück. Dass die halben Hähnlich nicht schlecht und sogar hervorragend gut sind, dass können die Kinder nun auch bestätigen. Nach dem Mittag gab es eine weitere Hygieneregel: Restaurants haben immer auch ein Klo – und fließend Wasser braucht man nach diesem Mittag. So haben wir die WCs im Kaufhof aufgesucht und auch schon den Nachtisch entdeckt: Candy bar in der Galeria.Noch ein Tip war „Travel light“ – so verdonnerte ich die Kinder möglicht wenig mitzunehmen. Insbesondere Felicia wollte ein Satz kurze Hosen mitnehmen, da sie sich ja „ausversehen in etwas Nasses“ hätten setzen können. Der Beweis, warum es unnötig ist Trinken immer mitzuschleppen, konnten wir vor dem Hähnchenverzehr bei dm verdeutlichen, als wir uns hier Wasser kauften.Gestärkt und mit einer Tüte Süßigkeiten ausgestattet machen wir uns wieder richtig Süden. Wieder vorbei am TV-Turm und Richtung Neptunbrunnen, der diesesmal Wasser trug, spuckte und plätschwerte. Um zu meinem nächsten Ziel zu gelangen zu der Statue von Marx und Engels mussten wir wieder eine Baustelle umgehen. die uns nach Osten drängte, Richtung 6) Nikolaiviertel… Ok dachte ich mir, das können wir auch mitnehmen. Stichwort für die Kinder war: Ursprung von Berlin. So betraten wir das Nikolaiviertel und ich zeigte ihnen die 7) Stadtrecht-Medallie, wie ich sie nennen. Also das was irgend ein Albert der Bär Berlin verlieh, als es eine gewisse Größe und Einwohnerzahl erreichte. Die Kinder wollten auch einmal in die Kirche und dort erfuhren wir von einem netten Museumswärter, obwohl wir das 8) Nikolaikirchen-Museum nicht kostenpflichtig betreten wollten, dass die Kirche in der DDR erst zur 750-Jahrfeier wieder aufgebaut wurde, sodass Touristen etwas zum Ansteuern hatten. Vorher war das älteste Gebäude Berlins nur eine Ruine aus Grundmauern und ein paar Wänden.Weiter ging es nach dem obligatorischen Foto vor der Sehenswürdigkeit und auch vom Brunnen mit dem Bären, an der Spree entlang und Sigfried dem Drachentöter Richtung Westen um auf 8) Marx und Engels zuzusteuern.Als Beilage gab es eine Szene, wie sie Berlin immer und überall schreibt: ein junger Fotograf, fast nur in Schwarz gekleidet und mit Irokesen-Schnitt, fotografierte auf den Stufen eines Weges an der Spree eine gothic-artig gekleidete junge Frau mit gespreizten Beinen, die sie gen Himmel reckte.Kurz bevor wir die klassischen Fotos mit Engels machten, wo jemand seine Hand hält und ein anderer sich auf den Schoß von Marx setzt, gab es noch ein Foto vom 9) Humboldt-Forum auf der anderen Seite der Spree, da wo früher die Nordseite des Palastes der Republic zu sehen war. Weiter ging es zu meinem Lieblingsgebäude der Republik, dem 10) Berliner Dom.Im 11) Lustgarten tollten die Kinder im Wassernebel des Brunnen umher, währedn ich Fotios machte. Eines natürlich direkt vor dem 12) ALten Museum, da sich die Kinder nur einmal drehen mussten. weiter ging es auf der andere Seite der Spres mit der Frotalansicht des 9) Humboldt-Forums aka wieder aufgebauten 13) Stadtschlosses, welches (ich denke es war 1953) von der DDR-Regierung weggesprengt wurde, da es Altes und Ungeliebtes representierte. Dann ging es weiter am 14) Werderischen Rosengarten vorbei zum 15) Bebelplatz, wo ich den Kindern die Bücherverbrennung als Anfang einer grausamen Menschenjagenden und -mordenden Zeit erklärte. Vom Bebelplatz kurz Unter den Linden überquert und schon waren wir vor und schließlich in der Humboldtuni. Hier stromerten wir in klassischer Nico-Manier durch die Gänge als seien wir auf dem Weg zum Prof, um uns eine Stadtpauke für eine versemmelte Klausur abzuholen. Bei der „Ahnentafel“ der ehemaligen Schüler, die die Universität hervorbrachte, gab ich mein bestes den Kindern zu erklären was Otto Hahn und Albert Einstein alles für die Menschheit machten. Als wir schließlich einen Ausgang fanden, was bei meiner Art ein Gebäude zu erkunden immer eher eine Glückssache ist, sind wir wieder vor zu Unter den Linden gelaufen, um mit dem 200-Bus etwas näher an unser nächstes Zeile zu kommen. Wir fuhren zwei Stationenen und landeten an der Rückseite der Russischen Botschaft. Wir liefen wir dann an der 16) Britischen Botschaft vorbei, bestaunen die Polizeiwachen, zum Pariser Platz, oder wie es auf der Ostseite des 17) Brandenburger Tors heißt. Um das Learning zu festigen, dass man immer einen netten Platz zum Kacken in öffentlichen Gebäuden findet, suchte wir die sanitären Etablisements im Keller der Academy der Künste auf. Fertig.Es folgten die Bilder vorm Tor. Weiter ging es an der US-Botschaft vorbei, die ich mit den Worten erklärten: hier arbeiten Amerikander drin, die ihr Land und dessen Interessen in Deutschland vertreten. Da die USA in vielen Ländern an kriegerischen Handlungen beteiligt sind, natürlich mit dem primären Ziel Menschen und Menschenleben zu schützen, ist die USA und ihre Vertretung immer auch terroristischen Angriffen ausgesetzt. Damit den Menschen in dem Gebäude jedoch keine Gefahr von Anschlägen droht, ist die Botschaft so gebaut, dann ein Sprengstofflaster zwar einen tiefen Krater in den Asphalt reissen würde, jedoch die Scheiben der Fenster fast unbeschadet blieben.Die nächste Station war das 18) Stelen-Feld, dem labyrintartigen Holocaust-Mahnmal für die ermordeten Juden Europas. Ich erklärte den Kindern, dass es Menschen wie du und ich waren, die irgendwann Hitler folgten und Menschen umbrachten, weil sie einen anderen Glauben hatten, nicht Deutsche waren oder auch Homosexuell oder Behindert. Die Stelen sollten ein Mahnmal sein, dass soetwas nicht noch einmal passiert. Wie wollten die Stelen passieren, hindurchgehen Richtung 19) Führerbunker, dem Sicherheitsversteck des Menschen, der letztlich für den Tot von Millionen von Menschen verantwortlich war. Bei dem durchlaufen sollten die Kinder die Enge und bedrückung derer versuchen zu spüren die in NS-Zeiten verfolgt wurden,… letztlich sprintete ich mit den beiden durch die Betonklotz-Reihen und spielte Fangen mit Elementen des Versteckspielens. Tut mir Leid, ich habe mein bestes gegeben, um den beiden die Idee des Mahnmals pädagogisch näher zu bringen. Am anderen Ende angekommen liefen wir zur unscheinbar gehaltenen Stelle, die die Rückseite der Reichskanzlei war und unter der der Sicherheitsbunker von Adolf Hitler liegen sollte. Hier hat sich der Überlieferung nach der Politiker, Kriegsherr und Völkermörder Hitler am 30 April, 10 Tage nach seinem Geburtstag, das Leben genommen haben.Nach soviel Geschichte musste ersteinal ein Eis her. Nachdem wir durch die Ministergärten, vorbei an der Repräsentanz von Schleswig-Hollstein, zum Potsdamer Platz gelaufen sind steuerten wir direkt den Nachbau der 20) ältesten Verkehrsampel an. Ältesten von was, das kann ich nicht sagen,… der Welt, Deutschland oder Berlin? In den Potsdamer Platz-Arkadenbesorgtenw ir uns erst Wasser bei Rossmann und dann Mango-Eis beim Italiener. Sehr lecker. Zw Wasser und Eis schauten wir uns eine Filmlokation zu „Dein Großer Tag Parcour“ an (der langgezogene Grünstreifen östlich der Potsdamer Platz Arkaden).Das nächste und im Grunde primäre Ziel des Nanhmittags seit dem Brandenburger Tor, war die Goldelse. Soliefen wir durch den Hof des 21) Sony-Centers, nicht ohne 2 Cent-Münzen durch die Prägemangel zu quetschen, um ein Andenken an den Berlin-Besuche zu haben. Das Sony-Center mit seiner ungewöhnlichen Kuppel kann hier schon als Sehenswurdigkeit gesehen werden. Nicht zuletzt aufgrund der Kinos und der rote Teppiche die hier regelmäßig für Premieren ausgerollt werden.Die 22) Siegessäule sollte unser letzter Anlaufpunkt für den Tag sein. Pauline und Felicia hatten nach der ganzen Lauferei und dem Input, den ich zu jeder Sehenswürdigkeit zum Besten gab, immernoch Kraft und Interesse einen weiteren Punkt anzusteuern. Meine Beteuerrungen, dass es noch ein ganzes Ende zu laufen sei, ich nicht sagen kann, ob es noch möglich sei hinaufzugehen (das letzte Mal war ich vor ca. 10 oder 12 Jahren für 50 Cent oben), schreckten sie nicht ab. Ganz im Gegenteil, sie schienen nur noch munterer zu werden, fingen sogar noch an zu tanzen und zeitweise zu rennen, um schneller dem Ziel näher zu kommen. So durchwanderten wir den 23) Tiergarten vom Sony-Center kommend Richtung Nord-West zum Großen Stern. Und tatsächlich erkannten wir von weitem Menschen auf der Siegessäule. Wir liefen durch die Tunnel, unter dem Großen Stern zur „Insel“ und für 8 Euro und nach ca 100 Stufen erreichten wir den abschließenden Höhepunkt unser Tour und konnten einen wunderschönen Ausblick über Berlin genießen.Nach dem sonnigen Tag, der uns an manchen Plätzen in praller Sonne zum Schwitzen trieb, konnten wir nun den frischen Wind hoch über dem Tiergarten, hoch über den Sehenswürdigkeiten, die wir in den letzten Stunden besucht haben, genießen.

Ein erlebnisreicher Tag, voll mit mehr als 23 Sehenswürdigkeiten

Für die Kinder war es sicher ein erlebnisreicher Tag. Natürlich frage ich auch nach den Highlight des Tages, auch wenn ich befürchtete, dass es das Hähnchen am Alex und die Gummibeerentüte der Canddy bar sein würden. Sie beteuerten jedoch, dass sie alles sehr spannend fanden, die Geschichten zu den berühmten Schülern der Humboldt-Universität, aber auch der Bebelplatz mit dem leeren Bücherregal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung. Letztlich kann ich sicher sagen, dass es für die beiden ein spannender Tag war. Nicht oft habe ich sie so wissbegierig und unternehmungsfreudig erlebt. Leider viel zu selten habe ich sie glücklich zusammen erlebt, glücklichs spannende „Abenteuer“ bestritten zu haben. Und dann noch bei der U-Bahn Eberswalder in der Kastanienallee einen guten Dürüm-Döner zu essen, dass war ein gelungener Tag.Auc für mich, da mein Konzept, den Kindern Berlin schmackhaft zu machen, voll aufgegangen zu sein scheint.

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