Tag 2./ Montag, Shoppen in Odder, Sonne satt

Neben einigen Nachteilen, aber auch einigen Dingen, die an einem kleinen Kind nicht so wunderschön sind, ist das Spazierengehen mit einem schlafenden Baby immer etwas Nettes. Ob es mit dem Kinderwagen, zur Weihnachtszeit, durch Pankow fahren ist, bei der Gelegenheit man ein heimeliges Gefühl bekommt,

allein dadurch, dass man durch die Fenster schaut. Oder ebend der Spaziergang am Morgen von etwa einer Stunde, entlang von Küsten und Stränden, siehe auch mein Blog zu Walkyrien, durch Wälder oder ebend zum Bäcker.

Heute morgen habe ich mir spontan Feline vor die Brust gespannt, so dass das Meckern aufhört und Jennifer, sowie die anderen drei, weiterschlafen können. Der Weg führte mich erst die Straße entlang, dann einen kleinen Miniweg, direkt zum Strand und von dort aus Richtung Norden zum nächstgelegenen Ort, 8300 Saksild, Dänemark.

Dieser besteht primär aus einem Parkplatz, einem Einkaufsladen für Schuhe, Strandbekleidung und Brötchen und einem kleinen Minirestaurant. Auf der Hälfte der Strecke ist Felina aufgewacht, was heißt, dass ich den Rückweg nun etwas zügiger antreten musste. Dafür gibt es jetzt für alle mindestens eineinhalb Brötchen – Mahlzeit.

Shoppen in Dänemark ist teuer und lustig.

Da heute Montag ist, waren wir natürlich auch shoppen. Der nächstgelegene Ort ist Odder. Er soll eigentlich recht schön sein, besteht jedoch einzig und allein aus einer Hauptstraße an deren Seiten sich abwechselnd Einkaufsläden wie Aldi und Lidl befinden, gemischt mit kleineren Läden wie ein Bäcker, Läden für Berufskleidung, ein Sonnenstudio und so weiter. Wir kauften erst bei Fakda ein und bezahlten knapp 60 €, wie schon am Samstag beim Lidl-Einkauf, und dann sind wir zu Aldi. Hier haben wir auch noch mal 391 Dk Kronen gelöhnt, was soviel ist wie 50 €.

Und warum ist shoppen nun lustig? 1 € sind ungefähr sieben Kronen. Nun rechnet mal schön aus, ob etwas zu teuer ist, genau richtig oder sogar noch preiswerter als in Deutschland. So stehen wir mit dem Taschenrechner vor den Regalen und fragen uns, was 23 dänische Kronen für eine Schokolade ist, was 41 Kronen für ein Sechserträger Tuborg Bier und wie viel 100g von der Süßigkeiten-Schütten kosten. Zudem habe ich mir frisch eine Übersetzungs-App runtergeladen, sodass ich von dänischer Schrift Fotos machen kann und dann die Schrift auf dem Foto automatisch übersetzt wird. Das ist hilfreich um Herauszufinden, ob es nun Vollkorn oder einfach nur Korn heißt, ob es Wasser gibt, dass für Babynahrung geeignet ist oder einfach, ob es sich um Freilandeier oder Eier aus Bodenhaltung handelt. So steht man, mit digitalen Helfern bewaffnet, im Laden und kauft für den täglichen Bedarf ein.

Am Morgen gab es für 49 dkk Brötchen. Beim Wandern zum Nachbarort, kaufte ich im lokalen Supermarkt, der vorrangig Sportkleidung anbot, Brötchen. Ich fragte die sehr junge Verkäuferin, ob wir einmal meine Debitcard testen könnten, und sie tippte 70 dkk ein, es funktionierte ich ich könnt Brötchen shoppen. Zurück zuhause rief ich auch bei der Deutschen Sparkasse an ud fragte nach den Kosten: bezahle ich mit der V Pay-Card, dann sind das 1,9 % des Betrages, hebe ich DKK am Automaten ab, dann sind das Kosten von 7,50 €.

Odder Shopping-Übersicht

Urlaubswetter: gut für die Pflanzen

Die ersten Urlaubstage war das Wetter frisch bis angenehm, ohne zu frieren oder zu schwitzen konnte man draussen verbringen. Heute hat es den ganzen Nachmittag nur gepisst – aus Gießkannen.

Als es aufhörte die wir noch an den Stand um und etwas zu bewegen und den Abend zu genießen.

Und so endete mein Tag wie er begonnen hat: am Strand mit dem Kind vor der Brust.

Tag 3 – die Nacht begann 2 Ihr und endete 7 Uhr.

Heute ist die Sonne mal gnädig. Der Tag begann kühl und 10 Uhr kam die Sonne raus.

Nach einer Nacht mit unter 5 Stunden Schlaf, empfand ich einen gewissen Drang zu joggen. So drehte ich meine Runden, mit dem Vorsatz ein paar Schleifen auf die Map zu malen:

5km in 30 Minuten durch Dyngby, 8.30-9 Uhr

Nachdem Jennifer 2 Stunden nur über den kalten, nassen Urlaub meckerte, sah sich die Sonne gezwungen, auszukommen. So kam es, dass wir zwei 10.30 bis 12 Uhr auf den Sonnenliegen brutzelten. Während die großen diverse Spiele spielten wie Fangen, Buddel oder auch mit dem Messer einen Bogen schnitzen.

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