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Urlaub

Dyngby Tag 4, Mi: Strandspaziergang, Feuerquallen und LuDi-Grillen

Da mir der Tag, gestern in Aarhus, etwas zu spontan und ungeplant war und mit 5 Stunden Schlaf etwas anstrengend, plädierte ich heute für ein entspannten Nichts-tu-Tag. Jennifers erstes Wort am Tag, nachdem sie noch etwas ausschlafen konnte, war ‚Strand‘. So sind wir pünktlich zu 11:30 Uhr die 300 Meter Richtung karibischen, weißen Sandstrand gegangen.

Da Feline bereits Müdigkeitserscheinungen zeigte, habe ich sie mir wieder einmal vor den Bauch gespannt und bin eine Stunde Richtung Norden bzw wieder zurück gelaufen. Als ich zurück kam waren Jennifer, Felicia und Emilia bereits einmal baden, Pauline laß ein Buch. Nach einer gewissen Aufwärmphase stürzte ich mich ebenfalls einmal in die Fluten, wobei diese recht flach waren und nach 40 Metern erreichte ich immer noch keine Wassertiefe von mehr als 120 cm.

Die Wasserthemperatur, die ich mit dem Füßen auf meine Strandspaziergang erfühlte, lag bei ca minus 2 Grad. Die Badewasserthemperatur lag dagegen bei 10 Grad und mit jeder Minute im Wasser stieg sie ein Grad höher auf final ca 19 Grad.

Nach einer Viertel Stunde Planschen war ich auch ausreichend sportlich für den Tag. Als ich das Wasser verließ, merke ich an den Armen ein leichtes Stechen, was ich auf eine Kombination von Wasser und latentem Sonnenbrand zurückführte. Ich vermute jedoch nach so einigen Tests und der Tatsache, dass Jennifer eine Feuerquallen gesehen hat, dass ich auch meine erste Begegnung mit einer solchen teuflichen Spezies machte.

Wie der Plan war, sind wir dann nach ein paar entspannten Stunden am Strand wieder zum Haus um zu Grillen. Es gab Mergezze-würstchen und Rinderwurst, natürlich Zucchini und Paprika. Wir fanden bei Aldi eine Kartoffelsalat, dessen äußere Erscheinung einer Sorte in Deutschland entsprach und, so stellten wir fest, auch genausogut schmeckte.

Die Kinder aßen, wollten dann zum Abend hin trotzdem noch mal etwas essen, Müsli und Bananen, Pauline vernichtete noch den Kartoffelsalat, den sie 2 Stunden zuvor noch verschmähte. Wie jeden Feierabend würde auch dieser wieder durch die Kinder versaut. Mit dem zweiten Abendbrot ging es los und weiter ging es mit der Beteuerung, dass man sich nicht ohne Buch einschlafen kann. Und weiter ging es mit Felicia, die wie eigentlich jeden Abend nach einer Minute raus kam und heulend verkündete, sie könne nicht einschlafen… wieder nix mit Feierabend. Ich hoffe ich kann das den Kindern irgendwann mal heimzahlen.

Von Jonas York

2012 : Ich bin ein Blogger. Will meinen Heimathafen Berlin mit dem Heimathafen Hamburg in 2012 tauschen. Für Alle die es interessiert sollen hier die spannenden und weniger spannenden Geschichten des Jonas Y aus B an der Spree die sein Umzug mit sich bringt niedergeschrieben und bebildert werden.

2017 : Fünf Jahre später, wir sind nun von Hamburg aufs Dorf gezogen. Zu den Geschichten zum Umzug sind einige zu Häuschensuchen und Kinobesuchen gekommen.
Einige zu Eltern und Kindern, nicht zuletzt weil wir nun Fünf sind.