Tag 5. Ein Besuch des Hafendorfes Hou

Heute ist ein Entspannungstag, mit etwas Aktivität. Auf unserer Autofahrt von Odder nach Dyngby Strand, sind wir an diversen Plakaten vorbeigekommen, die das Hafenfest in Hou ankündigen. Das Fest startet Morgen am 12. und geht bis zum 14. Juli.Heute, einen Tag davor, ist also der beste Tag, sich einen Überblick

über die Örtlichkeiten zu verschaffen. So sind wir nach einem späten Frühstück, gegen 10:30 Uhr und einem kleinen Snack um 14 Uhr, pünktlich zum Nachmittag nach Hou gefahren. Die kleine Hafenstadt,… Das kleine Hafendorf liegt 8 Fahrminuten von Dyngby Strand entfernt.

Nachdem ich einmal falsch abgebogen bin und wir zehn Minuten in kleinen Sackgassen umherirrten, sind wir auf einem wilden Parkplatz, mit etwa 200 Fahrzeugen gelandet. Hier schien der Parkplatz für Fähren-Nutzer, die mit der Fähre nach SAMSØ gefahren sind, zu sein.

Wir schlenderten durch den kleinen Hafen und beobachteten ankommende Familien, die das Boot ausräumten und ihr Essen in der Hafen-Kantinen zubereiteten. Wir sahen ältere Ehepaare mit Hund, junge Familien mit Kindern unter 8 Jahren und einfach Mittelalter-Leute die ihrem Hobby frönen. Über den Hafen in Hou, kann man nicht viel mehr sagen, als dass es sich um einen kleinen Hafen mit ca 200 Boden handelt. Drumherum gibt es ein paar alte Boots-Scheunen, einen Kiosk und ein Hafenmeisterbüro.

Wir sind ein Stück Richtung Süden gelaufen und auch ein Stück Richtung Westen, in Richtung Festland. Gesehen haben wir im Grunde nichts, außer ein paar nette Häuser und eine verkehrsberuhigte Straße, in der man einen Supermarkt und eine alte Kaschemme findet. So sind wir nach einer halbstündigen Pause auf einer Bank, an einer Kreuzung und einer kleinen Schaukel-Partie südlich vom Hafen einkaufen gegangen.

Dagli’Brugsen ist eine dänische Kette kleinerer Supermärkte unter Coop Denmark. ca 333 dkk.

So traten wir glücklich und zufrieden nach drei Stunden Hafen, einem Kaffe to Go und einem Einkauf die Heimreise an.

Heute einmal pünktlich, gab es das Abendbrot zu 19 Uhr: Nudeln mit Bolo. Als Nachtisch gab es Erbsen. Nun, 20 Uhr, sind die Kinder im Bett und Jennifer und ich hoffen auf einen entspannten Abend. Natürlich gehen wir davon aus, dass Felicia uns bis 23 Uhr nerven wird, aber das nehmen wir mit der Weile mit stoischer Gelassenheit hin.