Tag 9, „Montags könnte ich kotzen“

Das Wetter ist heute zu morgen etwas bescheiden, die Wolkendecke sieht sehr dick aus. Das passt auch gut zum Tagesbeginn Jennifer wurde wohl jede Stunde durch Feline geweckt, entweder durch Trinken oder durch maulen. So schläft sie nun noch ein wenig ihre Milch versuche das Maule-Kind im Wohnzimmer leise zu halten.

Nachdem Jennifer wach war gab es lecker Brötchen, das war jedoch der erste und einzige Highlight des Tages. Denn davor musste ich erst ins nächste Dorf fahren um Brötchen zu organisieren und das gestaltete sich etwas schwierig da hier im Umkreis von 2km nur Sackgassen vorzufinden sind.

Ein weiterer Stressfaktor des Tages, war, als ich versuchte die Fotos des Urlaubs online zu sichern. Hier war schnell meine Dropbox voll, das Aufladen meines handys gestaltete sich schwierig, da angezeigt wurde das Wasser in der auf Ladebuchse ist und das Anmelden bei anderen online speichern die Drive one oder Google Drive gestaltete sich ebenfalls sehr schwierig. Ein kleiner aber nervender Aufreger des Tages.

Erst gegen 14 Uhr, und die Zeit bis dahin verging irgendwie wie im Fluge, sind wir nach oder, um das Nötigste wie Toilettenpapier, Hafer-Milch und ungesalzene Butter einzukaufen. Das war dann heute auch unsere einzige Aktivität, und die kostspieligste. Bisher haben wir immer so um die 60-70 Euro pro Einkauf in Dänemark gezahlt, diesmal waren es 120 €. Für was auch immer wir das Geld alles bezahlt haben.

Als wir dann zu 17 Uhr wieder nach Hause gefahren sind, gab es Resteessen, und zwar Haferschleim vom Spätmittag mit etwas Apfelmus. Bereits beim Auspacken dann ein weiterer Negativ-Highlight des Tages: eine Flasche Liebfrauenmilch für Ariane, die süßen Wein bevorzugt, fiel mir runter. Das letzte Mal dass ich etwas zerdepperte war vor zwei Tagen ein Teller… und davor… das ist schon Jahre her.

Als ich mich dann gegen 18.30 Uhr etwas entspannen wollte, kam Jennifer auf die Idee an den Strand zu gehen. Da widersprechen zwecklos und meine Freizeit eh von Arsch ist, willigte ich ein zu sechst zum Strand zu gehen. Hier beschäftigen wir uns dann etwa eineinhalb Stunden mit „bitte nicht Muscheln essen, bitte nicht Stöcker essen, bitte nicht Sand essen“. Die großen Kinder versuchen Krabben zu fangen, was sich bei dem Wind- und Wasserverhältnis als schwierig rausstellte. Und Emilia freut sich darüber eingebuddelt zu werden. Nun, 20 Uhr, gibt es schnelle Pestonudeln zum Abendbrot. Was sich dann 22 Uhr hinzog, dä die Kinder alle noch was essen wollten und noch was und noch ne Banane… ich sage nur Siebenkopfraupe.

Zu guter letzt habe ich den ganzen Tag daran gedacht, dass meine Patentochter Geburtstag hat und sechs Jahre alt wird… aisser als wir am Szrand waren, und dann um 20.45 Uhr fiel es mir wieder ein und es war zu spät.