Quedlinburg im Harz, Herbstferien 2019

Einstieg: wie wir uns für Quedlinburg entschieden haben.

Lebt man mit vier Kindern zusammen, ist jeder Urlaub kostbar. Man nutzt jede Woche, jeden Brückentag, der einem per Landesgesetz oder per Zufall beschert wird, um den Alltag aus Putzen und Kochen zu entkommen… zumindest den Putzen und Kochen in den eigenen vier Wänden.

So haben wir kurzerhand entschlossen in den Herbstferien in den Urlaub zu fahren. Da wir die meisten unserer Urlaube am Wasser verbringen, mindestens in Kiel, wollten wo wir nun einmal in die Berge.

Jennifer ist ein großer Fan von „Alles Klara“. So lag Quedlinburg nahe. Leider nicht so nah wie wir dachten, aber immerhin so nah, dass wir nicht fliegen mussten. Quedlinburg ist auch ein Vorgeschmack auf unser nächstes Sommerurlaubsziel: die Berge.

Die Anreise mit dem Auto sollte ungefähr zweieinhalb Stunden dauern. Letztendlich sind wir 14:30 Uhr losgefahren und 19:30 Uhr angekommen. Einzig die letzten 50 km waren eine Freude, als die Sonne hinter mir unterging und vor uns die Berge zum Vorschein kamen. Der Rest der Fahrt, also der Start und die folgenden 80 % zwischen Hamburg und dem Ziel, waren eher eine Qual, da die Zwergennase etwas unleidlich war und somit die halbe Strecke bespaßen werden musste. Hauptstressfaktor er jedoch, dass wir in Hamburg insgesamt eineinhalb Stunden in Staus standen. Obwohl die reine Fahrzeit etwa 30 Minuten dauern sollte, benötigten wir 1,5 h bis zum Elbtunnel. Hinzu kam Regen und Starkregen, der die Fahrt unnötig erschwerte.

Da es schon 20 Uhr war, als wir eincheckten, die Kinder nicht richtig Mittag gegessen hatten und sich wenig bewegten, waren sie alle maulig und müde. So schafften wir es 20 Minuten durch die Stadt zu laufen, um dann in unserer Herberge, im Restaurant das dazu gehört, zu Abend zu essen. Es gab Currywurst/Pommes für alle Damen und ein Bier sowie ein Bauernfrühstück für mich. Am Ende gab es vom Herbergsvater eine Flasche Rotkäppchen Sekt und zwei Wasser aufs Haus, die wir uns dann kurz vor 23 Uhr noch mit zwei Tassen zu Gemüte zogen. Die Kinder waren relativ zügig im Bett. Die Nacht war ruhig und sehr warm, da wir direkt über dem Restaurant schliefen… das am Abend sehr gut besucht war.

Tag 1. Auf den Spuren von „Alles Klara“

8 Uhr, der Himmel war Blau und Jennifer versuchte ihre schlaflose Nacht noch schnell zw. 8 und 9 Uhr nachzuholen, während ich mit Feline im Wohnzimmer rumhingen.

Wie am Abend mit dem Vermieter aka Kellner besprochen, würde das Frühstück 9 Uhr bereit stehen. So standen auch wir 9.15 Uhr im Restaurant, welches bei Tageslicht einen ähnlich ostig/bäuerlichen Charm versprühte, wie bei Kerzenschein.

Das Buffet für uns und die zwei weiteren Gäste war spartanisch, bot uns jedoch das was wir brauchten: Kaffee, Brötchen, Marmelade und Schoko. Dazu ein Ei, kleine Tomaten und – die eigens für uns eingekauften – Schokochips.

10.30 Ihr gab es dann kurz Mittag für Feline und bei leichtem Regen machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Wir haben das Glück mit unsere großen und trotzdem preiswerten Wohnung im Grunde in der Altsstadt zu wohnen. So schlenderten wir 10 Minuten kleine Gassen entlang und waren bereits am Marktplatz angekommen.

Hier begegneten wir auch schon dem ersten bekannten „Alles Klara“-Set: vor dem Rathaus wurde in einer Folge jemand erstochen. Ebenso erkannte Jennifer ein feudales Gutshaus, als wir weiter Richtung Schloss schländerten.

Weiter ging es Kreuz Und Quer, bis wir am Dom, oder auch Schloss, ankamen. Wir stellten den Kinderwagen am Fuße des Schlosses ab und bestiegen kurze Treppen zum Platoe.

Unsere Stadtwanderung führte uns 4,3 km durch die Altstadt von Quedlinburg und hoch auf den Dom. Gestartet sind wir ca 12 bis 15 Uhr.

Quedlinburg vom Dom, Richtung NW

16.30 Uhr führte uns der latente Nachmittagshunger nach Kuchen und Kaffee ins Cafe Roland, wließ sixh über 7 Häuser erstreckt…was natürlich bei den damaligen Hausgrundflächen kein Thema ist. Wir bezahlten für zwei Kuchen, zwei Micky Maus-Eis, Kaffee und Tee 26 Euro. Ein stolzer Preis für Kuchen der eher mäßig schmeckte.

Auf dem Rückweg holten wir dann 17.30 Uht vom Thai-Bing 2x Pho Ha-Noi Suppen und 2 Mal 5 Mini-Frühlingsrollen.

Tag 2. Shoppen und Zuhause chillen

3x Geocache mit den großen Drei.

Kaufland und Rewe Shopping

Tag 3, Seilbahn in Thale

harte Nacht, 4h Schlaf.

Der heutige Tag war gekennzeichnet durch zwei Dinge. Zum einen durch die Nacht, die wir mit fünf Stunden Feline-Bespaßen und vier Stunden Schlaf bestritten haben. Zum anderen durch unseren Ausflug nach Thale und der Gondelfahrt vom Bodetal hoch zum Hexetanzplatz.
Unser gemeinsamer Tag begann 9 Uhr mit frischen Brötchen eines lokalen Bäckers, und Brötchen, welche ich bei leichtem Nieselregen mit Feline vor dem Bauch geschnallt, organisierte. Da Jennifer und ich sehr müde waren, was für gewöhnlich zu langen… langgezogenen Überlegungen, was wir am Tage anstellen können, führt, habe ich kurzerhand entschlossen, dass wir nach Thale fahren. Thale ist ein nahe gelegenes Örtchen, das seit zwei Tagen einen angenehmen Flohmarkt mit fest, mit Stadtfest Charakter bieten sollte. Nach 18 Minuten Fahrt von Quedlinburg nach Thale, entdeckten wir ein viel besseres Ziel, als einen Flohmarkt mit gelangweilten Bierstand Verkäufern und lösenden Bratwurst stand Besitzern Punkt in Thale gab es die Seilbahn, die Besucher zum Hexentanzplatz in luftige Höhe schwangen Punkt so sind wir nach einem kurzen Flohmarkt Besuch und vier Wildschwein Bratwürsten für je 3 € zum Gondel Lift im Bodetal.
Die Kinder waren recht euphorisch, dass sie nun mit solch schwebenden kleinen Kabinen gen Himmel fahren würden. Hihi aufgeregter war jedoch Jennifer, die bereits beim Ortseingangsschild von Thale staunend über die Berge philosophierte. .
So ging es für 23 €, ca. sechs bis sieben Minuten parallel folgend in einer geräumigen Gondel nach oben. Dort angekommen begrüßten uns nur wenige Touristen, vornehmlich mit Kindern, die den meistens touristisch versauten Attraktionen um den Hexentanzplatz bevölkerten. Da gab es ein Haus, welches verkehrt herum, also auf dem Kopf stand, wofür Eintritt bezahlt werden musste und diverse Souvenirshops, die ihre Hexen in Miniaturform feil verboten.

Um den Hexentanzplatz herum fanden

11 Uhr bis 16 Uhr nach Thale.

23 Euro Seilbahn

4×3 Euro Wildschweinbratwurst

Tag 4. Wandern abends Asiatisch Zuhause genossen

Auf dem Rückweg kehrten wir in das Word-Restaurant ein und bezahlten gü vier Mal Apfelstrudelchen, Kaffee und Tee 26 Euro.

Zum Goldenen Drachen war heute unser Abendbrotangebot. Es gab Ente und Rind, dazu zwei mal sieben Mini-Frühlingsrollen für zusammen 31 Euro. Krabbenchips gab es oben drauf.