Archiv der Kategorie: Wohnungen

Blogartikel zur neuen (und nun schon wieder alten) Wohnung in Hamburg Eidelstedt (März 2012 – Nov. 2013)

Unsere Wohnung für zwei Jahre in Hamburg Eidelstedt

Was suchten wir eigentlich für eine Wohnung und dazu er Abgleich mit dem was wir nun beziehen werden.

Hier ein paar Links zu Posts zur neuen Wohnung: Streichen, Grundieren

Hier ein paar Stichpunkte:

  • ab 80 qm bis ca. 100: 90 qm
  • 3,5 bis 4 Zimmer: 4
  • Küche mind. 15 qm: nicht ganz
  • oben, ganz oben: dritte von drei Etagen
  • hell, Weitblick: wir haben zwar auch Bäume vorm Haus, aber sie versperren uns nicht die Sicht in die Ferne
  • große Fenster: relativ große Fenster, das Wohnzimmerfenster geht fast über das gesamte Zimmerbreite und beginnt ca. 60 cm überm Boden
  • sanierter Altbau: ist ein 80er Jahre-Bau und sehr gut erhalten, somit nicht annähernd etwas wie ein Altbau
  • Mehrparteienhaus: sechs Parteien im Aufgang

Der Bezirk solle folgende Kriterien erfüllen:

  • im Nordwesten Hamburgs: ja, sehr
  • leicht mit der S-/U-Bahn zu erreichen, nächste Station ca 200-300 m entfernt: man läuft ein bissl, aber AKN, S-Bahn (Elbgaustraße) und ein Bus-Drehkreuz sind in der Nähe (ca. 5-10 min)
  • Park nah: es gibt viel Grün zw. den Häusern, z.B. das Niendorfer Gehege ist vermutlich 20 min zu Fuß entfernt
  • Auslauf für Kinder: direkt vor der Tür ist ein kl. Spielplatz, Auslauf gibt es etwas, da zw. unserem Haus und der größeren Straße noch ein weiteres Haus steht, quasi wir in zweiter Reihe, andere Seite ist eine Anliegerstraße, also fast kein Verkehr
  • verkehrsberuhigte Zone, max. Einbahnstraße: siehe Punkt Auslauf
  • Seitenstraße einer Flaniermeile mit süßen und hippen Geschäften: 95% Fehlanzeige

Das ist so in etwa was die Idealwohnung wäre. Die Wahrheit liegt dazwischen, sprich: davon träumen wir Nachts.

Hier der Grundriss der Wohnung (es handelt sich hier um Baumaße): 186164231

Einrichten (immer mal geupdatet):

Hier gehts schon mal nen bischen los mit dem “Wo kommt Was hin”… die Tapsen sind vermutlich der Weg den wir am meisten gehen werden, Feng Shui (wie als sich die Hotelleute aus Europa wunderten warum die Gäste in Singapur in die Lobby kamen sie auch gleich wieder raus sind… ein Feng Shui-exprte erklärte den Hoteliers darauf, dass die Statue des Läufers nicht den Ausgang facen sollte, da Alle Gäste und auch das einheimische Personal das Gefühl hatten die Statue rennt schnell raus, schlechtes Omen also.

Wohnzimmer, Nico

Wohnzimmerentwurf Jennifer Einrichtung

Werbeanzeigen

Wo kommen eigentlich diese Namen her, Schenefeld?

…vermutlich von Schönes Feld oder so.

Wie der eifrige Leser schon festgestellt oder in persönlichen Gesprächen mit uns gehört hat, sind wir auf der Suche nach einer neuen Unterkunft. Vor über einem Jahr beschlossen wir nach Eidelstedt zu kommen. Es bot sich hier eine Bleibe an. Die für ein Interimszuhause gut geeignet war. Nun wuchs im letzten Jahr der Unmut in Bezug auf das Haus hier. Die Nachbarn und Eidelstedt.

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Bau auf Bau auf – freie deutsche Jugend bau auf.

Das wir nun nicht ewig in der Wohnung wohnen wollen stand schon beim Einzug fest. Nicht zuletzt wegen des Mangels an Kulturangeboten wie Kneipen und Bars. Einen weiteren Grund geben uns die anderen Mieter des Hauses. Macht man das Fenster auf, stinkt es nach Zigarettenrauch. Nebenbei bemerkt mag meine feine Nase auch nicht den Geruch unserer Unterunsmieter. Und wenn beim Fensteraufmachen eine Duftnote ihren Weg in deine Nase sucht, die du nicht magst…ein Grund zum Umziehen. Über den Mangel an Eltern und anderen coolen Leuten habe ich mich hier schon ausgelassen.

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Brief an die Wohnbaugenossenschaft

Sehr geehrter Herr Wohnbaugenossenschaftsvertreter,

vielen Dank noch einmal, dass so schnell Jemand kam und nach dem Schimmel im Schlafzimmer schaute bevor er uns auffraß. Nachdem wir den Schock verarbeitet hatten kam die Tage danach auch noch eine Broschüre mit Tips zum ‚richtigen Lüften für debile Mieter‘ über die wir uns riesig freuten.

Seitdem heizen wir mehr als wir es für uns als nötig erachten würden. So haben wir, den Empfehlungen des Schimmelbegutachters folgend, auch tagsüber die Heizung im Schlafzimmer an und ich liiiiiebe Sauna.
Ebenso lüften wir regelmässig nach den Vorgaben der Broschüre bzw. des Schimmelbegutachters.
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Umzug von Pankow nach Eidelstedt, Teil 2

Ein kleiner Nachtrag zum Teil 1 sei mir gestattet. Als Alle bereits unten waren und auf mich und den wirklich letzten Rest warteten (bei einem Schiff – den sinkenden – verlässt der Kapitain – eigentlich – immer als letzter das Schiff…bei einem Umzug ist das Eimer und Wischlappen) lief ich noch einmal alles ab. Nicht unbedingt um nachzuschauen ob nicht noch ne letzte wichtige Schraube rumlag, sondern um mich zu verabschieden.
Expressschlussverabschiedung, und ich hatte Pipi in die Augen. Schnell Foto gemacht, falls es das erste und letzte Mal war, dass ich zum Abschied weinte, und los.

Achtung für Lesefaule: Zusammenfassung am Ende.
Teil 2. Der ersehnte Kaffee für alle Autoinsassen über 92 cm Körpergrösse wurde gestrichen. Nicht das die Möbelwagen früher als wir da sind. Nach exakt 300 Kilometern sind wir dann in der Neuen Heimat angekommen. Oma Gabi aus Kiel kommend stand schon da. Das Auto schnell ausladend und im Glauben nun, nachdem wir den einen Möbelwagen 120 km vor HH überholt haben, ca eine Stunde Zeit zu haben, sind wir langsam in die Wohnung hoch. Oben angekommen schaute ich aus dem Wohnzimmerfenster und…der erste Transporter mit Anhänger fuhr vor. Nix mit in Ruhe ankommen. Die Parksituation ist hier in Relation zur Florastrasse königlich und erste Sahne. In Hamburg scheint es üblich zu sein Tiefgaragen zu haben, und zwar nicht unterm Haus sondern unterm Vorgarten (muss ich mal Fotos machen, die bauen hier grössflächige Bunker unter Wiesen und Gärten). Parksituationen für Transporter mit Anhänger dagegen nicht. Also kurzerhand vor den Garagen geparkt. Nach einer kurzen Zigarette gings auch schon los. Diesmal also Hoch, in die dritte Etage, aber nun mit etwas Füsseweg zu bewältigen. Obwohl ich, in Erwartung, dass die Möbelwagen erst ca 16.30 Uhr kommen würden, den Umzugshelfern 15.15 Uhr simste, sie können sich Zeit lassen, stand Jensemann schon 15.30 Uhr (ich gerade mal mit dem ersten Karton in der Hand) da. Hier ein Lob, grosses Lob für Jens, der etwa soviel schleppte wie die Möbelpacker.
Es wird natürlich noch ein ‚Ankommen, Teil 1‘-Post geben, vorweg aber schon eine kleine Geschichte: die Dame aus der zweiten Etage gegenüber passte uns beim im Treppenhaus an ihrer Türvorbeigehend ab und bot uns eine kleine Sackkarre an. Sie habe uns beim ankommen gesehen. Und DAS ist was mir hier als erstes auffiel…man sieht nicht, man beobachtet. An jedem Zweiten Balkon stand jede zweite Minute eine weiterer Anwohner der Häuser hier.
Das In-dieWohnungtragen ging ähnlich reibungslos wie das Aus-derWohnungtragen…Kühlschrank in die Küche, Flatscreen (52 cm Diagonale ins Kinderzimmer), Fernseher ins Wohnzimmer, Zeitungsständer ins kleine Klo und alle Kartons mit „Weihnachtzeug“ in den Keller.
Es ist lustige, beobachtet man nun mal ein Stück, was neu in der Wohnung ist und einen eher nützlichen Charakter hat. Wo startet es und wo landet es noch bevor es seien finalen Ort, seinen Bestimmungsort, erreicht hat. Zum Beispiel der alte Bierflaschenöffner, in der Florastrasse ganz klar: einen prominenten Ort, neben der Stühle mitten in der Mitte einen grösseren Fläche Wand. Hier nun kann er nicht zwischen Löffeln und Kartoffelstampfern verweilen. An die wand kann er erst einmal auch nicht…aktuell liegt er auf der Küchenfensterbank. Mal sehen wo er landet. So brauchten meine Antworten auf die Fragen der Möbelpacker, wo das und das hin soll, eine gewisse Beantwortungszeit. Nicht nur, dass wir erst am Di die Teppiche für Schlaf- und Wohnzimmer bekommen, die Räume folglich noch nicht zu voll gestellt werden sollten, sondern eben auch der Fakt, dass nur die Betten wissen wo sie hinsollen (siehe auch Geschichte zum Flaschenöffner). Eben ein Entstehungsprozess. Über Berlin sagte man in den neunzigerzwanzigern (1920 rum) dass Berlin niemals ist und immer wird (is immer noch so und wird wohl auch so bleiben). So ist es auch mit einer Wohnung, am Anfang kann man dem eben noch zuschauen, später ist es eher indianisch …also schleichend.
Während wir dann eben die Kartons ausluden und in der Wohnung und dem Keller verteilten verlegte Jenny im zweiten KiZi den Teppich, sodass am Abend die Kinderzimmer weitestgehend fertig beziehbar sein würden.
Nix ist kaputt gegangen, einzig eine Kommode stand wohl an etwas mit ein paar Spitzen und hat ein paar Löchelchen mehr. Aber keine erwähnenswerten Schäden. „die Firma dankt“ war Patricks Spruch wenn ich ihm was abnahm oder auch als Marcel das Berliner Bier nach getaner Arbeit auf Ex trank. Das Abladen dauerte mit den drei Möbelpackern, Jens und ich, später aber nicht unwesentlich hilfreicher Marcel und Ulrike von ca 15.45 bis ca 17.45 Uhr.
Dann gabs noch ein Abschluss-smalltalk mit Cheffe, und im Zeitalter von „Stirb Langsam 4.0“ kann auch ein Möbelpacker gutes Marketinggequatsche, CRM und so. Jedenfalls waren wir sehr zufrieden mit der Firma und wenn Jemand mal eine Umzugsfirma braucht – einfach kurz melden.

Letztlich bin ich mir nicht sicher ob wir nur so Optimisten sind und unser tägliches Morphium auch euphorisch machend wirkt oder ob wirklich alles so nach Plan und am Schnürchen gelaufen ist…, aber wie der Umzug bisher lief werden wir immer rot wenn Jemand uns Respekt zollt wegen des Umzuges mit Kindern in eine andere Stadt. An dieser Stelle auch noch einmal Danke für die emotionale Unterstützung von Euch. Jeder Abschied ist scheisse. Egal was tolles kommt.
Eine kleine Anekdote zum letzten Tag, sprich Freitag. Am Abend, als die Nasen kurz vom Nachtschlafantreten waren sagte Pauline (unaufgefordert, sprich ungestützte offene Antwort): Mama, heute war ein schöner Tag. Evtl reiche ich noch einen Abschiedspost nach (Kita Abschied und unser kleines Sitin am Freitag).
Soundso kommt als nächstes das Ankommen als Post (kl. Vorgeschmack: aktuell sitzen wir im, doch schon irgendwie recht wohnlichen, Wohnzimmer, satt vom Sushi, noch einen Sambuca aus den „Berlin Gläschen“ trinkend und schauen ein paar Fotos an). Also: einschalten (o;
Zusammenfassung: Alles gut gelaufen, Danke an die Helfer.

Hier ein paar fotos zum Umzug Teil 1 und 2.

Küche florastrasse, der Abend davor

Küche florastrasse, der Abend davor

die Umzugsfirma

Hier alle zusammen, die Umzugsfirma Müller, und Julias Spiegel

Küche leer

Küche leer

Kinderzimmer, fest leer

Kinderzimmer, fest leer

Schlafzi leer

Schlafzi leer

Marcel von Müller Transporte

Marcel von Müller Transporte

Marcel und der rote Stuhl

Marcel und der rote Stuhl

WoZi

WoZi

Essbereich

Essbereich

erstes Abendmahl

erstes Abendmahl

Soviel dazu, mehr fotos die Tage. lg nsnm

Unsere Wohnung für 2 Jahre in Hamburg Eidelstedt

Was suchten wir eigentlich für eine Wohnung und dazu er Abgleich mit dem was wir nun beziehen werden.

Hier ein paar Links zu Posts zur neuen Wohnung: Streichen, Grundieren

Hier ein paar Stichpunkte:

  • ab 80 qm bis ca. 100: 90 qm
  • 3,5 bis 4 Zimmer: 4
  • Küche mind. 15 qm: nicht ganz
  • oben, ganz oben: dritte von drei Etagen
  • hell, Weitblick: wir haben zwar auch Bäume vorm Haus, aber sie versperren uns nicht die Sicht in die Ferne
  • große Fenster: relativ große Fenster, das Wohnzimmerfenster geht fast über das gesamte Zimmerbreite und beginnt ca. 60 cm überm Boden
  • sanierter Altbau: ist ein 80er Jahre-Bau und sehr gut erhalten, somit nicht annähernd etwas wie ein Altbau
  • Mehrparteienhaus: sechs Parteien im Aufgang

Der Bezirk solle folgende Kriterien erfüllen:

  • im Nordwesten Hamburgs: ja, sehr
  • leicht mit der S-/U-Bahn zu erreichen, nächste Station ca 200-300 m entfernt: man läuft ein bissl, aber AKN, S-Bahn (Elbgaustraße) und ein Bus-Drehkreuz sind in der Nähe (ca. 5-10 min)
  • Park nah: es gibt viel Grün zw. den Häusern, z.B. das Niendorfer Gehege ist vermutlich 20 min zu Fuß entfernt
  • Auslauf für Kinder: direkt vor der Tür ist ein kl. Spielplatz, Auslauf gibt es etwas, da zw. unserem Haus und der größeren Straße noch ein weiteres Haus steht, quasi wir in zweiter Reihe, andere Seite ist eine Anliegerstraße, also fast kein Verkehr
  • verkehrsberuhigte Zone, max. Einbahnstraße: siehe Punkt Auslauf
  • Seitenstraße einer Flaniermeile mit süßen und hippen Geschäften: 95% Fehlanzeige

Das ist so in etwa was die Idealwohnung wäre. Die Wahrheit liegt dazwischen, sprich: davon träumen wir Nachts.

Hier der Grundriss der Wohnung (es handelt sich hier um Baumaße): 186164231

Einrichten (immer mal geupdatet):

Hier gehts schon mal nen bischen los mit dem “Wo kommt Was hin”… die Tapsen sind vermutlich der Weg den wir am meisten gehen werden, Feng Shui (wie als sich die Hotelleute aus Europa wunderten warum die Gäste in Singapur in die Lobby kamen sie auch gleich wieder raus sind… ein Feng Shui-exprte erklärte den Hoteliers darauf, dass die Statue des Läufers nicht den Ausgang facen sollte, da Alle Gäste und auch das einheimische Personal das Gefühl hatten die Statue rennt schnell raus, schlechtes Omen also.

Wohnzimmer, Nico

Wohnzimmerentwurf Jennifer Einrichtung

Wieviel Wohnung kann man innerhalb von 4 Zwei-tage-einheiten renovieren?

Bisher war Jenny in Hamburg, zwei Mal, und hat mit Freunden und Familie die Wohnung renoviert. Renoviert heisst, dass alle Wände blank sind, keine Tapete und nur noch Farbreste vom ersten Anstrich von vor ca 30-40 Jahren.

***Eine Zusammenfassung dieses Beitrages findet ihr am Ende.***

In wirklich beeindruckender Schleifarbeit haben sie alle Räume mit grober Stahlwolle abgerieben, um soviel alte Farbe und Tapetenreste von den Wänden zu holen wie möglich. Um dann mit Grundierungszeug die Wände zu streichen. Den Kinderzimmern und dem gr. Bad haben sie auch schon den ersten Anstrich verpasst. Mein Job war es nun weiter zu machen.

 

Nachdem ich dann am Dienstag,vor 1 1/2 Wochen, 17 Uhr hier angekommen bin, bin ich erst einmal eine Zeit lang durch die Wohung getigert. Markierungsarbeit nennt man das.

Ganz früher wäre ich sicher erst einmal ums Haus geschlichen und hätte …was anderes gemacht um zu sagen: ICH, wohne jetzt hier.

Nach dem ‚Ankommen‘ hab ich dann sogleich mal von Jenny und Co geleistete Arbeit inspiziert, um mir einen Schlachtplan zu basteln. IST-SOLL nennt man das. Analyse, Planung, Implementierung sprich Umsetzung. Jenny schrieb mir auch schon einen Zettel mit dem was gemacht wurde.

Kurzum: nach einer kl. Fotosession spachtelte ich den Flur, bzw. fing an zu Spachteln. Ich nenne es liebevoll Moltofillen.
Da die Dämpfe des Moltofill ganz nette Wirkung haben, bin ich zur Entspannung kurz ein paar Minuten Richtung Norden geflogen. Als die Gase aus dem Blut gefiltert und in der Leber gespeicht wurden, stand ich wieder auf und beschloss, dass nach dem Spachteln (was keinen so befriedigenden Effekt a la ich hab was geschafft hat) Zeit wäre zu streichen. Da bot sich das Schlafzimmer an. Streichen muss ich hier sicher nicht ausmalen (hier, Wortwitz: ausmalen=wortreich beschreiben). Am Folgetag bin ich dann noch einmal zu Praktiker, noch 3 Tuben Moltofill holen. Essbereich spachteln…manmanman, solche Arbeit kann sich echt hinziehen. Man kann sich die Wand als Landkarte vorstellen: wo alte Farbe ist ist Wasser, wo die Farbe schon weg ist und der Putz durchschaut ist Land – dieses Land, weches quasi ca. 0,15mm unter dem Meeresspiegel liegt, muss nun gemoltofillt werden.

Vorher Nachher, heute: Wohnzimmer

So nun ist schon wieder ne Woche rum, ich bin wieder aus Hamburg zurück und schon wieder hin und bin nun schon wieder auf dem Heimweg. Soll heissen, dass ich in den ersten zwei Tagen (mein erster Renovierungsbesuch) den Essbereich gemoltofillt und die Hälfte gestrichen, das Schlafzimmer und den Flur gestrichen. Nun bei meinem zweiten Besuch habe ich den Essbereich fertig weiss gemacht, Schlafzimmer- und Flurdecke weiss gestrichen…toll so ÜberKopfArbeit. Dann. Nachdem quasi nun alles ausser dem Wohnzimmer ein Mal weiss gestrichen wurde gings ans Wohnzimmer.

Wohnzimmer, vor und nach dem Streichen

Vorher Nachher, heute: Wohnzimmer

Jennifer hatte an den beiden Wochenenden ausgezeichnete Hilfe durch ihre Mutter und LAG, ihren Vater, die Schwestern und Lynn und Franziska. Hier auch einen kleinen winzigen Dank für die Unterstützung, und die Campingstühle, die Matratze und die Lampen.

Mir kam der Marcel zur Unterstützung. Für ihn als Tischtennisprofi, beste Klasse bei den Kleinen, habe ich mir das Schleifen aufgehoben, wie gesagt: Stahlwolle und mit Spachtel bewaffnet alles von den Wänden holen was nicht Nagelfest ist. Das dauert bei einem Wohnzimmer ca 4 Stunden…mit kleinen Unterbrechungen, weil Marcel mit der Stahlwolle gleich mal in den Kabeln der unverdeckten Steckdose hängen blieb. Nettes Glüh-leuchten wenn so ne Wolle anfängt zu Brennen. Marcel hat dann ersteinmal ne kleine Pause gemacht. Nunja nach 4 Stunden waren wir auch fertig. Am folgenden Tag habe ich erst grundiert, 45 min, dann die Decke gestrichen (60 Minuten), bei Praktiker Moltofill geholt und von 14-18Uhr gespachtelt. Dann kam mein Support und wir strichen wie die Weltmeister…Marcel weiss jetzt wies geht und kann nun selbstständig ein Haus renov…sanieren.

Marcel und Nico vor der Arbeit, energetisch und noch fit

Marcel bat darum, das Bild auch online zu stellen

Zusammenfassung: alles wurde einmal Weiss gestrichen, KiZi und ggf. Essbereich muss noch einmal gestrichen werden, im WoZi die oberen Ecken brauchen noch Farbe, Türrahmen von Farbe befreien und fertig ist die Laube.

Nächstes Projekt: Teppiche – KiZis haben wir bzw der zweite kommt die Tage bei Max (Bahr) an, WoZi, SlafZi und Essbereich werden wir sicher im Internet bestellen. Wie und ob einer von uns vorm 10. noch einmal hoch fährt ist noch offen. Wir waren dann beide insgesmmt 4x oben.

Bilder folgen…

Die Wohnung in Eidelstedt März 2012

Was suchten wir eigentlich für eine Wohnung und dazu er Abgleich mit dem was wir nun beziehen werden.

Hier ein paar Links zu Posts zur neuen Wohnung: Streichen, Grundieren

Hier ein paar Stichpunkte:

  • ab 80 qm bis ca. 100: 90 qm
  • 3,5 bis 4 Zimmer: 4
  • Küche mind. 15 qm: nicht ganz
  • oben, ganz oben: dritte von drei Etagen
  • hell, Weitblick: wir haben zwar auch Bäume vorm Haus, aber sie versperren uns nicht die Sicht in die Ferne
  • große Fenster: relativ große Fenster, das Wohnzimmerfenster geht fast über das gesamte Zimmerbreite und beginnt ca. 60 cm überm Boden
  • sanierter Altbau: ist ein 80er Jahre-Bau und sehr gut erhalten, somit nicht annähernd etwas wie ein Altbau
  • Mehrparteienhaus: sechs Parteien im Aufgang

Der Bezirk solle folgende Kriterien erfüllen:

  • im Nordwesten Hamburgs: ja, sehr
  • leicht mit der S-/U-Bahn zu erreichen, nächste Station ca 200-300 m entfernt: man läuft ein bissl, aber AKN, S-Bahn (Elbgaustraße) und ein Bus-Drehkreuz sind in der Nähe (ca. 5-10 min)
  • Park nah: es gibt viel Grün zw. den Häusern, z.B. das Niendorfer Gehege ist vermutlich 20 min zu Fuß entfernt
  • Auslauf für Kinder: direkt vor der Tür ist ein kl. Spielplatz, Auslauf gibt es etwas, da zw. unserem Haus und der größeren Straße noch ein weiteres Haus steht, quasi wir in zweiter Reihe, andere Seite ist eine Anliegerstraße, also fast kein Verkehr
  • verkehrsberuhigte Zone, max. Einbahnstraße: siehe Punkt Auslauf
  • Seitenstraße einer Flaniermeile mit süßen und hippen Geschäften: 95% Fehlanzeige

Das ist so in etwa was die Idealwohnung wäre. Die Wahrheit liegt dazwischen, sprich: davon träumen wir Nachts.

Hier der Grundriss der Wohnung (es handelt sich hier um Baumaße): 186164231

Einrichten (immer mal geupdatet):

Hier gehts schon mal nen bischen los mit dem “Wo kommt Was hin”… die Tapsen sind vermutlich der Weg den wir am meisten gehen werden, Feng Shui (wie als sich die Hotelleute aus Europa wunderten warum die Gäste in Singapur in die Lobby kamen sie auch gleich wieder raus sind… ein Feng Shui-exprte erklärte den Hoteliers darauf, dass die Statue des Läufers nicht den Ausgang facen sollte, da Alle Gäste und auch das einheimische Personal das Gefühl hatten die Statue rennt schnell raus, schlechtes Omen also.

Wohnzimmer, Nico

Wohnzimmerentwurf Jennifer Einrichtung

Grundieren und Streichen

Handwerkliche Fähigkeiten haben wir Alle, bei dem einen sind sie mehr bei dem anderen weniger. In jedem all ist es gut, wenn man schon mal die WG von einem Freund/ einer Freundin tapeziert hat, oder bei den eltern nen Kabelschacht gestemmt und zugemacht hat. Bei Hellweg, dem Baumarkt gibts übrigens solche Faltblätter die man sich kostenlos mitnehmen kann. Auf denen ist immer eine bestimmte Tätigkeit beschrieben und illustriert. Angefangen von Wie hebt man eine Kellergrube im Berliner Sandboden aus?, über Wie wird ein Terrarium meiner Boas gefliesst bis hin zu Wie lackiere ich die Dachbalken, sodass keine Holzwürmer meinen Schlaf stören werden?

Hier nun ein paar Impressionen von dem Abschleifen der Wände mit Stahlwolle, sodass sie glatt werden – alte Tapete, alter Kleister und sonstwelche Erhebungen: ab. Dann werden die alten 80er Jahre Fußleiste abgerissen und die fetten Dübelstifte, die wir zumindest für das befestigen eines Hängeschrankes verwenden würden, raus gezogen. Alles schön mit Moltonfüllung zugespachtet. Aber in zwei Schritten, das diese Dübel etwa eine Wirkung hatten wie ein DumDum-Geschoss… Nach dem Abschleifen wird grundiert, dazu gibt es extra Grundierungszeug, das wird wie Farbe aufgetragen und soll feine Unebenheiten ausgleichen, feine Löcher zu schmieren und vor allem einen guten Haftuntergrund (daher Grundierung) für die Farbe geben. Dann trocknet das einen Tag und die Farbe kann aufgetragen werden. Dazu nimmt man klassisch nicht die billigste Farbe, da je billiger desto weniger Farbpigmente. Das heisst, dass man bei der eher preiswerten dann mindestens zwei mal drüberstreichen muss… also wenn man eine bordeauxfarbende wand hat, immer schön Alpina. Die ist mE die bestdeckenste. da wir aber einen grauen Putzuntergrund streichen, reichte auch die billigste der guten.

Wohnzimmer mit fast finaler Essgarnitur

Wohnzimmer mit fast finaler Essgarnitur

Abschleifen Grundieren Streichen

Abschleifen Grundieren Streichen

Fußleisten, die könne raus

Fußleisten, die könne raus

Tapeziert… wird nun Nichts. Wir dachten erste, dass wir das Wohnzimmer mit Raufaser verschönern sollten, wegen der Setzrisse. Da diese Risse – die enstehen wenn sich das aus einfach mit den Jahren bewegt – aber auch in den KiZis war und da leicht zu überstreichen waren haben wir uns umentschieden. Ach, und die Risse waren natürlich fachmännisch verfugt/-spachtelt worden.

Für Teppich gibts bald nen extra Post, ist nämlich ein langes Thema.

Umzugstermin, update

So der Umzug ist gesichert, mit einer Umzugsfirma.

„Hallo Frau Punk,

vielen Dank für Ihre Mail. Anbei noch benötigte Daten zu unseren Möbeln, Adresse etc.

von Berlin Pankow
nach  Hamburg Eidelstedt

Ich habe bereits mit Ihrem Kollegen gesprochen, ich denke es war Herr Müller. Da eine Besichtigung den Aufwand nach Berlin zu fahren wohl nicht lohnt, haben wir versucht eine relativ genaue Bestandsliste zu machen. Siehe anbei als Excel. Wir haben eine 3 Zimmerwohnung, diese ist jedoch nicht sehr gefüllt. Um ganz sicher zu gehen, dass alles in die 36 Kubikmeter reinpassen können wir auch gerne noch Fotos per Mail schicken, sodass sich die Möbelträger, bzw. Herr Müller, ein genaues Bild machen können.

Wir freuen uns über Antwort von Ihnen,
viele Grüße
Nico York/
S. Jenny

PS.: S ist übrigens ein weiblicher Vorname und kein männlicher Nachname, Frau Punk!

——– Original-Nachricht ——–
> Datum: Mon, 06 Feb 2012 16:59:04 +0100
> Betreff: Auftragsbestätigung

> Ihr Umzug von Berlin nach Hamburg
>
> Hallo Herr Jenny,
>
> vielen Dank für die Auftragserteilung, welche wir hiermit bestätigen.
>
> Preis:  720,00 € inkl. MwSt.
>
> Der Preis beinhaltet
> 3 Möbelträger, Fahrzeug, Versicherung, Decken und Gurte zur
> Ladungssicherung.
> Keine Möbelmontagen, keine Halteverbotszonen.
>
> Zahlung: Barzahlung nach Fertigstellung.
>
> Termin: 10. März 2012
>
> Für den Umzugsvertrag benötigen wir von Ihnen noch die genaue Anschrift
> in Hamburg. Ist Arbeitsbeginn 8.00 Uhr ok?
>
> Viele Grüße
> Renate Punk
>
> —

Wir haben uns für eine Umzugsfirma entschieden weil es im Worst Case 100/50/25-Stufen geben kann. Das heisst von den 100 % aufgeforderte/gebetene Freunde/Verwandte/Bekannte beim Umzug zu helfen werden ca. 50% zusagen. Die anderen 50% werden nicht da sein, andere Verpflichtungen haben etc. das ist normal, von den 50% werden dann 50% absagen oder nicht kommen. Dann kommt hinzu, dass 100 % in Hamburg nun nur ca. 10-12 Leute sind. wenn dann von den 2,5 Leuten noch nen Rückenleiden haben, dann sind wir etwas am Arsch. Nicht zuletzt wird einer von uns sich um die Kinder kümmern müssen. Soll heissen, dass, wenn wir einen LKW selber mieten und fahren würden, ich das wohl machen würde. In diesem Fall wäre es gut wenn ich nicht alleine in dem 7,5-Tonner sitze. Wen kann man aber nun verdonnern in Berlin den Umzug mitzumachen, dann mit nach HH zu fahren, da notgedrungen noch mitzuschleppen… ausser René?

Summa sumarum: kommen wir mit dem Geld fast aufs selbe raus. Und da wir ja nun auch ein paar Dinge verkaufen, wie ein Kinderbett für 6ß Ocken und ggf. morgen den Doppelkinderwagen für 150 € VB… das passt schon so.