Schlagwort-Archive: Filmkritik

Eine kleine Kinokritik: Mission Impossible – Fallout, ein Reinfall

Ohne Erwartungen in eine Film zu gehen ist immer gut – man kann quasi nicht enttäuscht werden.

Der sechste Teil der MI-Reihe enttäuschte nicht, aber er bot von dem zu Erwartenden nur ein schwaches Abziehbild. Marcel frage mich, um was es in dem Film eigentliche ginge. Ich antwortet: um was es immer bei Mission Impossible geht. Eigentlich will Spezialagent Ethan Hunt sich zur Ruhe setzen, aber dann kommt ein Auftrag reingeflogen, den er nicht ablehnen kann. Dabei spielt ein Bösewicht eine Rolle, der mindestens die ganze Welt vernichten will, wenn nicht mehr, ein weiterer Bösewicht ist eine hübsche Frau und nach der Hälfte des Filmes stellt der Zuschauer fest, dass alles bisher gesagte ganz anders ist. Das eingebettet in jede Menge Action und am Ende wird das rote Kabel durchgeschnitten und der Bombencountdown bleibt bei einer Sekunde stehen.

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007 – James Bond SPECTRE – eine kleine Filmkritik

Eine unvoreingenommene Filmvorführung ist bei dem neuen James Bond-Abenteuer SPECTRE nicht möglich. Wie alle Filme aus Hollywood hat sich auch dieser Streifen mit enormen Marketinganstrengungen in unser Bewusstsein gebohrt. Nicht zuletzt war Jens auf der Premiere in Berlin und gab schon am ersten Vorführtag eine kleine Filmkritik ab. Die lautete, analog zu allen anderen Kritiken, zusammengefasst etwa so: die Actionszenen sind noch ok, da etwas un-inspiriert, die Dialoge sind dafür um so neckischer. Wobei ’neckischer‘ meine Wortwahl ist.
Das Marketing, wie Trailer und Werbung mit Daniel Craig, verspricht eine geheimnisvolle Vorstellung, die die letzten drei Filme und die dort eingeführte Vorgeschichte zu Bond, James Bond verwebt und den geneigten Zuschauer ein „ahh“ und „ooh“ beschert. Alles hängt mit IHM zusammen, im Trailer ‚er ist der Grund warum Bond, James Bond überhaupt ist, wer er ist‘.

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‚Django Unchained‘ – eine kleine Filmkritik (Teil 2)

Einen Film, einen Kinofilm zu zerreißen, ist allemal leichter als einen gelungenen Film zu loben oder die Raffinessen des Machwerks detailreich und trefflich zu beschreiben. Das spricht somit als erstes für den Film den ich just die Tage konsumierte: er ist ein in sich geschlossenes Stück. Nichts was sich besonders hervortun ließe, nichts was „eventuell nicht sooo gelungen wäre“ um es als erstes zu nennen.

‚Django Unchained‘ von Quentin Tarentino, dem Macher von Jacky Brown, Palm Fiction oder den Kill Bills.

Kurz zum Plot: um die 1862 in den Südstaaten von Amerika.

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