Schlagwort-Archive: Hamburg

Elternzeit – ein Protokoll, die ersten 8 Tage vor dem Dyngby-Urlaub

Tag 1 von 32 meiner Elternzeit, gestaltet sich sehr klassisch

… wie an jedem anderen Tag, den ich frei habe. Nachdem ich wie in meiner Arbeitszeit die großen drei Kinder für Schule und Kindergarten fertig gemacht habe, bin ich beim Bäcker vorbei schlawenzelt, um für Jennifer und mich Brötchen zu holen. Zu Hause gab es dazu frischen Kaffee und einen frischen Smoothie. Um meinem ersten freien Tag einen Sinn, in Bezug auf etwas geschafft zu haben, zu geben, bin ich in den Baumarkt und habe Regalbretter

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Ein Abschied vom Schwiegervater

Oft hört man die Worte „er ging viel zu früh von dieser Welt“ oder sowas wie „plötzlich und unerwartet“. Nun hat mich, vielmehr Jennifer und ihre Schwestern, dieses „ups – das kann doch nicht wahr sein“ ereilt.

Plötzlich und unerwarteet starb Jennifers Vater an einem Samstag. Beim Tangotanzen. Vielmehr wurde ihm schummerig, sodass er sich hinsetzen musste. Eine anwesende Ärztin erkannte wohl schnell die Anzeichen eines Herzinfarkt und rief den Krankenwagen. Der kam zwar zügig, jedoch trat er weg und wurde nicht wieder wach. Nach einer OP, die verschlossenen Blutgefäße wieder fit zu bekommen, verschlossen sich drei weitere. Letztlich war das Herz zu schwach und die Ärzte erklärten ihn für tot. Tot und aus dem Leben gerissen. Hoplahop. Dienstag, zu seinem 71. Geburtstag war er noch mit seiner dritten Tochter in den Leizehallen zu einer modernen Oper. Am Sonntag musste nun sein Geburtstags-Brunch, bei ihm zuhause abgesagt werden – Absagegrund für alle Gäste, inkl. seiner zwei jüngeren Brüder, die extra aus Kiel und Südkiel angereist wären: Tot des Gastgebers und Jubilars.

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Ein Besuch des neuen Elbphilharmonie-Plaza – Sonntag

Was macht man mit drei Kindern, wenn die Frau in Berlin zum Tanzwochenende (Kalkscheune zur schönen Party) ist um sich zu entspannen? Man schnappt sie sich und fährt zur Elbphilharmonie. Genauer gesagt zum Plaza der zwischen dem alten Backsteinwerk und der neu errichten Philharmonie ist.

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Central Park Hamburg

Zwischen Leben und Politik, Immobilien-Spekulation, Kult und Kommerz. Doch die Seele der Schanze interessiert sich nicht für höher, schneller, weiter – ein hochbeschleunigtes Viertel braucht Luft und Ruhe um zu atmen. Der Central Park lässt Reizüberflutung draußen und bietet was dir fehlt:

Eine Nachbarschaft. Ein Zuhause. Ein Garten.

Wenige Meter vom hektischen Schulterblatt entfernt ist der Central Park eine einzigartige Zone urbaner Gelassenheit, in der die bereits verlorengegangenen Ideale der Schanze weiterleben. Generations- und szeneübergreifend ist der Central Park ein Hamburger Naherholungsgebiet im besten Wortsinn, ein Raum für unaufgeregte Menschen und gute Drinks.

Fast Jeder darf rein. Außer Gevatter Stress.

(In Anlehnung an Texte von http://www.centralpark-hamburg.de)

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Brokof in concert (Astra Stube Hamburg) – eine kleine Konzertkritik

Eine kleine Band-Kritik.

Geübt bin ich schon ein wenig in „eine kleine Filmkritik“. Ich habe vermutlich ähnlich viele Konzerte, vornehmlich kleine, wie Filme gesehen, aber eine Konzertkritik schrieb ich noch nicht. Nun aber.

Brokof ist eine Berliner Band, die ich gerade auf ihrer Mini-Tournee erleben konnte. Gestern Hannover und Heute Hamburg. 20.30 Uhr in der Astra Stube, einer der

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‚die Zeit als junge Eltern‘ oder ’stuck in the middle‘

Mir und uns gehts gut. Als Menschen, als junge Eltern und als Nico und Jennifer. Wir sind körperlich ’noch‘ fit. Erfreuen uns an gesunden Kindern. Haben zu Essen. Haben fliessend Wasser und Heizung im Haus, sowieso. Also Alles gut.

Nun war ich jedoch gerade unter Leuten. Eine kleine Reise, fast wie in „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“. In dem Roman

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Hamburg Hamburg Hamburg Bremen

Hamburg, Hamburg, Hamburg…dort ein Hamburg klein, dort eines in üppigen Farben, dort eines rollend/fahrend und groß, eines getragen von alten Frauenhänden, eins hängend an cosmopolitischen Männerschals und eins wehend im Schrebergarten/-gärtchen. Üppige Farben natürlich nur, falls es üppige Farben gibt. Cosmopolitische Männerschals nur, wenn dieses Adjektiv nicht schon oldschool ist. Die Wortwahl ‚üppig‘ sei mir und jedem Leser recht zur Umschreibung eines Schriftzuges H, A, M, B, U, R und ein G von
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Unsere Wohnung für zwei Jahre in Hamburg Eidelstedt

Was suchten wir eigentlich für eine Wohnung und dazu er Abgleich mit dem was wir nun beziehen werden.

Hier ein paar Links zu Posts zur neuen Wohnung: Streichen, Grundieren

Hier ein paar Stichpunkte:

  • ab 80 qm bis ca. 100: 90 qm
  • 3,5 bis 4 Zimmer: 4
  • Küche mind. 15 qm: nicht ganz
  • oben, ganz oben: dritte von drei Etagen
  • hell, Weitblick: wir haben zwar auch Bäume vorm Haus, aber sie versperren uns nicht die Sicht in die Ferne
  • große Fenster: relativ große Fenster, das Wohnzimmerfenster geht fast über das gesamte Zimmerbreite und beginnt ca. 60 cm überm Boden
  • sanierter Altbau: ist ein 80er Jahre-Bau und sehr gut erhalten, somit nicht annähernd etwas wie ein Altbau
  • Mehrparteienhaus: sechs Parteien im Aufgang

Der Bezirk solle folgende Kriterien erfüllen:

  • im Nordwesten Hamburgs: ja, sehr
  • leicht mit der S-/U-Bahn zu erreichen, nächste Station ca 200-300 m entfernt: man läuft ein bissl, aber AKN, S-Bahn (Elbgaustraße) und ein Bus-Drehkreuz sind in der Nähe (ca. 5-10 min)
  • Park nah: es gibt viel Grün zw. den Häusern, z.B. das Niendorfer Gehege ist vermutlich 20 min zu Fuß entfernt
  • Auslauf für Kinder: direkt vor der Tür ist ein kl. Spielplatz, Auslauf gibt es etwas, da zw. unserem Haus und der größeren Straße noch ein weiteres Haus steht, quasi wir in zweiter Reihe, andere Seite ist eine Anliegerstraße, also fast kein Verkehr
  • verkehrsberuhigte Zone, max. Einbahnstraße: siehe Punkt Auslauf
  • Seitenstraße einer Flaniermeile mit süßen und hippen Geschäften: 95% Fehlanzeige

Das ist so in etwa was die Idealwohnung wäre. Die Wahrheit liegt dazwischen, sprich: davon träumen wir Nachts.

Hier der Grundriss der Wohnung (es handelt sich hier um Baumaße): 186164231

Einrichten (immer mal geupdatet):

Hier gehts schon mal nen bischen los mit dem “Wo kommt Was hin”… die Tapsen sind vermutlich der Weg den wir am meisten gehen werden, Feng Shui (wie als sich die Hotelleute aus Europa wunderten warum die Gäste in Singapur in die Lobby kamen sie auch gleich wieder raus sind… ein Feng Shui-exprte erklärte den Hoteliers darauf, dass die Statue des Läufers nicht den Ausgang facen sollte, da Alle Gäste und auch das einheimische Personal das Gefühl hatten die Statue rennt schnell raus, schlechtes Omen also.

Wohnzimmer, Nico

Wohnzimmerentwurf Jennifer Einrichtung