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Wandern: Döhle, Pastor-Bode-Weg, Wilsede, Totengrund, nahe Sellhorn, Döhle

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Route, 29. April.

16 km, Sportstracker, Aufnahme bei Geschwindigkeit 2km/h plus

Bildergallerie 2

Bildergallerie 2

Ellerholzhöft/ Südelbe

Wenn mein Kollega mich foppen will und mit kleinen Stichelein versucht mir zu sagen wie wie toll Hamburg im Gegensatz zu Berlin ist, dann… dann schaue ich ihn müde an, gähne ausgelassen und frage in den Raum hinein: „was ist dieses Hamburg eigentlich, von dem du da fasselst?“.
Nichts desto trotz kann man bei Hamburg nen Strich auf der Habenseite machen was den Hamburger Hafen angeht. Den Hamburger Hafen gibts in Berlin nicht. Nur nen Hamburger Bahnhof. Und nen Urbanhafen, und nen Humboldhafen und einen Westhafen Weiterlesen

Wieviel Wohnung kann man innerhalb von 4 Zwei-tage-einheiten renovieren?

Bisher war Jenny in Hamburg, zwei Mal, und hat mit Freunden und Familie die Wohnung renoviert. Renoviert heisst, dass alle Wände blank sind, keine Tapete und nur noch Farbreste vom ersten Anstrich von vor ca 30-40 Jahren.

***Eine Zusammenfassung dieses Beitrages findet ihr am Ende.***

In wirklich beeindruckender Schleifarbeit haben sie alle Räume mit grober Stahlwolle abgerieben, um soviel alte Farbe und Tapetenreste von den Wänden zu holen wie möglich. Um dann mit Grundierungszeug die Wände zu streichen. Den Kinderzimmern und dem gr. Bad haben sie auch schon den ersten Anstrich verpasst. Mein Job war es nun weiter zu machen.

 

Nachdem ich dann am Dienstag,vor 1 1/2 Wochen, 17 Uhr hier angekommen bin, bin ich erst einmal eine Zeit lang durch die Wohung getigert. Markierungsarbeit nennt man das.

Ganz früher wäre ich sicher erst einmal ums Haus geschlichen und hätte …was anderes gemacht um zu sagen: ICH, wohne jetzt hier.

Nach dem ‚Ankommen‘ hab ich dann sogleich mal von Jenny und Co geleistete Arbeit inspiziert, um mir einen Schlachtplan zu basteln. IST-SOLL nennt man das. Analyse, Planung, Implementierung sprich Umsetzung. Jenny schrieb mir auch schon einen Zettel mit dem was gemacht wurde.

Kurzum: nach einer kl. Fotosession spachtelte ich den Flur, bzw. fing an zu Spachteln. Ich nenne es liebevoll Moltofillen.
Da die Dämpfe des Moltofill ganz nette Wirkung haben, bin ich zur Entspannung kurz ein paar Minuten Richtung Norden geflogen. Als die Gase aus dem Blut gefiltert und in der Leber gespeicht wurden, stand ich wieder auf und beschloss, dass nach dem Spachteln (was keinen so befriedigenden Effekt a la ich hab was geschafft hat) Zeit wäre zu streichen. Da bot sich das Schlafzimmer an. Streichen muss ich hier sicher nicht ausmalen (hier, Wortwitz: ausmalen=wortreich beschreiben). Am Folgetag bin ich dann noch einmal zu Praktiker, noch 3 Tuben Moltofill holen. Essbereich spachteln…manmanman, solche Arbeit kann sich echt hinziehen. Man kann sich die Wand als Landkarte vorstellen: wo alte Farbe ist ist Wasser, wo die Farbe schon weg ist und der Putz durchschaut ist Land – dieses Land, weches quasi ca. 0,15mm unter dem Meeresspiegel liegt, muss nun gemoltofillt werden.

Vorher Nachher, heute: Wohnzimmer

So nun ist schon wieder ne Woche rum, ich bin wieder aus Hamburg zurück und schon wieder hin und bin nun schon wieder auf dem Heimweg. Soll heissen, dass ich in den ersten zwei Tagen (mein erster Renovierungsbesuch) den Essbereich gemoltofillt und die Hälfte gestrichen, das Schlafzimmer und den Flur gestrichen. Nun bei meinem zweiten Besuch habe ich den Essbereich fertig weiss gemacht, Schlafzimmer- und Flurdecke weiss gestrichen…toll so ÜberKopfArbeit. Dann. Nachdem quasi nun alles ausser dem Wohnzimmer ein Mal weiss gestrichen wurde gings ans Wohnzimmer.

Wohnzimmer, vor und nach dem Streichen

Vorher Nachher, heute: Wohnzimmer

Jennifer hatte an den beiden Wochenenden ausgezeichnete Hilfe durch ihre Mutter und LAG, ihren Vater, die Schwestern und Lynn und Franziska. Hier auch einen kleinen winzigen Dank für die Unterstützung, und die Campingstühle, die Matratze und die Lampen.

Mir kam der Marcel zur Unterstützung. Für ihn als Tischtennisprofi, beste Klasse bei den Kleinen, habe ich mir das Schleifen aufgehoben, wie gesagt: Stahlwolle und mit Spachtel bewaffnet alles von den Wänden holen was nicht Nagelfest ist. Das dauert bei einem Wohnzimmer ca 4 Stunden…mit kleinen Unterbrechungen, weil Marcel mit der Stahlwolle gleich mal in den Kabeln der unverdeckten Steckdose hängen blieb. Nettes Glüh-leuchten wenn so ne Wolle anfängt zu Brennen. Marcel hat dann ersteinmal ne kleine Pause gemacht. Nunja nach 4 Stunden waren wir auch fertig. Am folgenden Tag habe ich erst grundiert, 45 min, dann die Decke gestrichen (60 Minuten), bei Praktiker Moltofill geholt und von 14-18Uhr gespachtelt. Dann kam mein Support und wir strichen wie die Weltmeister…Marcel weiss jetzt wies geht und kann nun selbstständig ein Haus renov…sanieren.

Marcel und Nico vor der Arbeit, energetisch und noch fit

Marcel bat darum, das Bild auch online zu stellen

Zusammenfassung: alles wurde einmal Weiss gestrichen, KiZi und ggf. Essbereich muss noch einmal gestrichen werden, im WoZi die oberen Ecken brauchen noch Farbe, Türrahmen von Farbe befreien und fertig ist die Laube.

Nächstes Projekt: Teppiche – KiZis haben wir bzw der zweite kommt die Tage bei Max (Bahr) an, WoZi, SlafZi und Essbereich werden wir sicher im Internet bestellen. Wie und ob einer von uns vorm 10. noch einmal hoch fährt ist noch offen. Wir waren dann beide insgesmmt 4x oben.

Bilder folgen…