Berliner Bezirke

Bei Berliner Bezirken ist das einfach: Mitte ist hip, touristisch und zu meiden, Schöneberg ist schick und schwul, Prenzlauer Berg nett zu sitzen und den Kindern zuzuschauen, Friedrichhain wird a lá Gentrification vom Punk-Bezirk zu nem „bilingualen-Kindergarten“-Kiez. By the way und apropos: vor ein paar Jahren laß ich in der Zitty, dass man, wenn man nach Berlin, dann nach Mitte zieht, mit dem ersten Kind zieht man dann in den Prenzlauer Berg und beim Zweiten nach Pankow. So um die 1976/77 bzw. 80 gabs da so hippe Hippster die das taten, Kinder in Mitte geboren, in der Greifenhagener Straße lernte Keule Radfahren, in Pankow dann die Atze.

Soviel dazu, nach ein paar Erfahrungen und Jahren weiß man wo man dran ist, bzw. wo man ist. Berliner Pilsner hat das auch mal versucht mit den Schubladen. Berlin hat zwölf Bezirke, die ihrerseits in 95 Ortsteile unterteilt sind. Berliner Bezirke mit Ortsteilen, Quelle Wiki

So sind wir nun bei unserer Recherche welcher Stadtbezirk es sein kann. Tipps sind an dieser Stelle immer willkommen. Mein Chef wohnt Wedel, das ist Schleswig Holstein…
Bergedorf soll ganz nett sein. Lurup so dachten wir anfänglich ist auch ganz nett. Dann stellte sich raus, das dort der Anteil an Hochhauswohnungen recht hoch sein… wobei wir – nach google maps, Satellitenansicht gehend – eher dachten, dass es Pampa wäre. Nach meiner Definition sind Gegenden mit Reihenhäuschen (mit maximal Doppelhaushäuschen) die zwei Etagen haben und eine maximale Grundfläche von 50qm gleich Pampa. Altona, wie bereits beschrieben, kenn ich ein bisschen. Es ist wie Pankow. Mittlerweile ist es aber auch schon etwas mehr wie Prenzlauer Berg. Die Grundsubstanz sind Alteingesessene Hamburger. Die da wohnten oder hinzogen, als viel Häuser noch nicht saniert war und einiges stark von der Zeit angefressen war.

 

#Denkpause: Leute die das Wort Gentrifizierung kennen sind selber Teil dieser.